Bad Muskau
Die Errichtung des neuen Kulturhotels in Bad Muskau ist für die Baufirma Detlef Wolsch aus Weißwasser eine große Herausforderung gewesen. Im Schnitt haben 30 Arbeitskräfte, meist zweischichtig, den Rohbau mit Mauerwerk und Stahlbetonarbeiten errichtet.
Die Mitarbeiter der Baufirma Wolsch haben gute Arbeit geleistet. Foto: privat Foto: privat
Zwölf Arbeitskräfte wurden zusätzlich speziell für dieses Vorhaben eingestellt. „Wir haben 3500 Quadratmeter Mauerwerk errichtet, etwa 10 000 Kubikmeter Beton gegossen und 500 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet“, erklärt Detlef Wolsch die Dimension des Auftrags. Aufgrund des komplizierten Baugrundes und der daraus resultierenden statischen Anforderungen waren die Arbeiten kompliziert und anspruchsvoll. „ Klaus Zerna hat als Meister die Aufgaben hervorragend koordiniert und für die qualitätsgerechte Ausführung gesorgt“, lobt Detlef Wolsch. Als Nachunternehmer wurde die Firma Weier aus Weißwasser und für die Elektroarbeiten die Firma Gutjahr beauftragt.
Die Bodenplatte für das Hotel wurde im Oktober 2008 gegossen. Fotos: A. Brinkop
Die Witterungsbedingungen haben den Bauleuten ganz schön zu schaffen gemacht. Der lange Winter und häufiger Regen haben dazu beigetragen, dass sich die Arbeiten verzögert haben.
Vom Turm des Neuen Schlosses war das Baugeschehen gut zu beobachten.
Detlef Wolsch lobt ausdrücklich die gute und faire Zusammenarbeit mit dem Bauherren Bernd Geisler sowie die pünktliche Bezahlung aller Rechnungen. „Ich bewundere seine Energie und sein Durchhaltevermögen, das er an den Tag legt, auch wenn ihm ab und an heftiger Gegenwind ins Gesicht bläst“, so der Bauunternehmer. Mit dem Ergebnis seiner Arbeit und dem Gesamtresultat ist er voll zufrieden. „Die Stadt Bad Muskau wurde durch den Bau des Hotels ungemein aufgewertet und ist in Kombination mit dem Schloss für Touristen noch interessanter geworden.“ Angelika Brinkop
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