„Kohle ist nicht wegzudenken“

RUNDSCHAU-Interview mit Jörg Rakete (SPD), Bürgermeister der Stadt Döbern

Döbern Jörg Rakete ist seit September vergangenen Jahres ehrenamtlicher Bürgermeister von Döbern. Die etwa 3700 Einwohner große Stadt gehört zum Amt Döbern-Land und befindet sich im Südosten des Landkreises Spree-Neiße. Der 35-jährige arbeitet im Bürgerbüro von Ex-SPD-Umweltminister Dietmar Woidke, dem neuen Landtagsfraktionsvorsitzenden. Die RUNDSCHAU bat den Döberner zum Stichwort-Interview.

Jörg Rakete ist vielseitig ehrenamtlich engagiert. Der Döberner Bürgermeister hat im Spree-Neiße-Kreistag auch den Fraktionsvorsitz der SPD inne. Archivfoto: Jürgen Scholz
Lausitz: Die Lausitz ist der Ort, an den ich hingehöre. Ich lebe hier gern, bei allen Sonnen- und Schattenseiten. Und wenn man die Entwicklung der letzten Jahre betrachtet, haben die Menschen viel geschafft und können darauf stolz sein.

Heimat: Döbern ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier wohnen viele Menschen, die mir am Herzen liegen. Es ist ein emotionales Gefühl, aber das gehört wohl dazu. Es ist immer schön zu wissen, dass es einen Ort gibt, in dem man gern aufgenommen wird. Auch woanders ist es schön, hier ist es nur etwas schöner.

Probleme: Das Hauptproblem ist ohne Frage unsere Überschuldung. Das fehlende Geld spielt bei jeder Entscheidung in der Stadt eine Rolle. Ein weiterer Knackpunkt ist, dass wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, um jungen Leuten in Döbern und Umgebung Perspektiven für ein erfülltes Leben zu geben. Trotzdem bin ich optimistisch.  Schritt für Schritt werden wir in gemeinsamer Arbeit Positives erreichen.

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Erstellt am: 17. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 17. November 2009, 17:13 Uhr
Autor: Aufgezeichnet von Lars Hartfelder

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