„Kohle – Geblieben ist viel Positives“
RUNDSCHAU-Interview Roland Trunsch (Freie Wähler), Bürgermeister von Boxberg
Boxberg Roland Trunsch ist nahezu 24 Jahre Bürgermeister einer Stadt, die eng mit der Kohle- und Energieregion Lausitz verbunden ist. Vor den Toren von Boxberg (Kreis Görlitz) sind mit dem Bärwalder See und dem Findlingspark aber auch Perspektiven für die Region nach der Braunkohle erkennbar. Der 56-jährige Bauingenieur gehört den freien Wählern an. Die RUNDSCHAU bat den Vater zweier Kinder (und einer Enkeltochter) zum Stichwort-Interview.
Heimat: Boxberg als Kraftwerkstandort und Industriegemeinde, wo die Chance besteht, mit Kohle und Energie den Wandel zu einer Tourismusregion zu vollziehen. Das ist meine Heimat und wird es auch in Zukunft sein.
Probleme: Mir tut weh, dass wir in den vergangenen Jahren so viele Menschen verloren haben, die an der jetzt eingeschlagenen guten Entwicklung nicht mehr teilhaben können. Wir verbessern die Lebensbedingungen in unserer größten Gemeinde des Freistaates Sachsen stetig. Mit 5500 Einwohnern sind wir vor möglichen künftigen Gebietsreformen noch immer nicht sicher, deshalb schmerzt der notwendige Abriss von Wohnhäusern besonders.
Freizeit: Sie ist sehr gering bemessen. Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich auf meinem Grundstück, im Garten und auf der Wiese. Leider wird der Terminplan am Wochenende oftmals durch Andere bestimmt.
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Erstellt am: 26. Oktober 2009, 19:23 Uhr
Geändert am: 31. Oktober 2009, 11:43 Uhr
Autor: Aufgeschrieben von Uwe Menschner

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