„Ich möchte für die Bürger da sein“

Elisabeth Mühlpforte (parteilos) ist seit acht Jahren Bürgermeisterin von Lauchhammer

Für Ortsfremde ist es – trotz Ausschilderung – nicht einfach, das Rathaus von Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) zu finden. Immerhin sind es fünf Stadt- und zwei Ortsteile, vernetzt durch 166 Kilometer Straße, für deren Wohl die Bürgermeisterin Elisabeth Mühlpforte wirkt. Im Mai 2010, mit 66 Jahren, ist zu ihrem Leidwesen, wie sie sagt, die Bürgermeisterzeit vorbei. Die RUNDSCHAU bat sie zum Stichwort-Interview.

Mit viel Engagement im Einsatz für die Einwohner ihrer Stadt: Elisabeth Mühlpforte – hier zu Gast in der Kita „Haus der kleinen Forscher“ in Lauchhammer. Foto: Steffen Rasche Foto: Steffen Rasche
Lausitz: Die Lausitz ist eine schöne Region. Ich verbinde damit unter anderem unseren regionalen Wachstumskern, in dem die Städte Lauchhammer, Finsterwalde, Senftenberg, Schwarzheide und Großrä-schen eng an verschiedenen Projekten zusammenarbeiten. Auch mit Schipkau und Ruhland verbindet uns ein enges Miteinander. Wenn alle Projekte einmal fertiggestellt sind, wird die Lausitz sicher auch ein Anziehungspunkt für Menschen nicht nur aus Deutschland sein.

Heimat: Jeder braucht einen Ort, an dem er sich wohlfühlt, an dem er zu Hause ist. Lauchhammer ist dieser Ort für mich, auch wenn ich nicht hier geboren wurde.

Probleme: Mit Problemen verbinde ich fehlende Arbeitsplätze und die Perspektivlosigkeit vieler. Es ist beängstigend, wenn immer wieder Menschen auch unsere Stadt verlassen müssen, weil sie woanders einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle finden.
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Artikel-Aktualisierungen:

Erstellt am: 10. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 10. November 2009, 12:50 Uhr
Autor: Aufgezeichnet von Verena Ufer

Aufgezeichnet von Verena Ufer

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