Die Wölfin wurde am Truppenübungsplatz Weißkeißel wieder ausgesetzt. Foto: Lupus Foto: Lupus

Die Aktion ist Teil eines gemeinsamen Projektes des sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und der Projektgruppe "Wanderwolf" – einem Zusammenschluss von Natur- und Tierschutzorganisationen.

Die 27 Kilogramm schwere Wölfin hat die wissenschaftliche Bezeichnung FT8 erhalten. Sie ist der zweite Wolf, der aktuell Daten an die Biologen von Lupus sendet. Im Januar wurde bereits ein weiblicher Welpe des Nochtener Rudels mit einem Halsbandsender versehen und wieder freigelassen. Das Weibchen war zuvor nach einem Autounfall im Naturschutz-Tierpark Görlitz gesund gepflegt worden.

In regelmäßigen Abständen werden vor allem Jungtiere in der Lausitz angefahren. Erst vor wenigen Wochen wurde ein Wolfswelpe auf der Staatsstraße 234 zwischen Klein Partwitz und Hoyerswerda von einem Auto überfahren. Bei dem Tier handelte es sich um einen männlichen Welpen. Der Unfall hatte sich im Revier des Seenland-Rudels ereignet. Die meisten Wölfe gibt es im Gebiet des Truppenübungsplatzes nahe Weißkeißel im Landkreis Görlitz.