Dresden
Die Weißeritztalbahn soll 2014 wieder auf der ganzen Strecke zwischen Freital und Kipsdorf (Landkreis Sächsische Schweiz) unter Dampf stehen. Das Kabinett gab grünes Licht für den Wiederaufbau der restlichen Strecke, teilte das Wirtschaftsministerium mit.
Die Weißeritztalbahn passiert die Brücke an der Talsperre Malter nahe dem sächsischen Dippoldiswalde. Foto: dpa Foto: dpa
Insgesamt stehen 15,2 Millionen Euro bereit, reichlich elf Millionen Euro stammen aus dem Flutfonds und vier Millionen Euro aus dem Landeshaushalt. Die Gleise von Deutschlands ältester öffentlicher Schmalspurbahn waren bei der Hochwasserkatastrophe im August 2002 stark zerstört worden. Mit Mitteln von Bund und Land wurde der 15 Kilometer lange Abschnitt zwischen Freital und Dippoldiswalde bis Ende 2008 rekonstruiert. Die Kosten lagen bei mehr als 22 Millionen Euro. Die Gesamtstrecke der Schmalspurbahn beträgt 26,3 Kilometer.
Unklar ist bislang, wann genau die Weißeritztalbahn im Jahr 2014 wieder unter Dampf steht. Abgelehnt wurde vom Wirtschaftsministerium ein Betriebskonzept, dass nur Fahrten an wenigen Wochenenden im Jahr vorsieht. Dem Freistaat gehe es um einen regelmäßigen Betrieb.
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