TÜP Oberlausitz: Schüsse verletzen 25-jährigen Soldaten
Unfall ereignet sich auf TÜP während Übung von Panzergrenadieren aus Marienberg
Haide Bei einer Schießübung des Panzergrenadierbataillons 371 aus Marienberg auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz (TÜP) ist ein 25-jähriger Soldat verletzt worden. Dessen gegenwärtigen Gesundheitszustand bezeichnet Presse-Offizier Leutnant Michael Baum auf RUNDSCHAU-Nachfrage als stabil. „Es waren keine lebensgefährlichen Verletzungen“, betonte er.
Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und will klären, unter welchen Umständen die scharfe Munition in die Hände des Schützen kam. Die Frage, ob Sicherheitsvorschriften durch die übende Truppe verletzt wurden, ist derzeit noch offen. Die Untersuchungen durch die Bundeswehr dauern an.
Das Truppenübungsplatz-Personal steht laut Kommandant Oberstleutnant Lutz Pauketat in keinerlei Verbindung zu dem Unfall.
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Erstellt am: 23. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Mai 2012, 11:38 Uhr
Autor: ni

Jüngste Kommentare (4)
Leichtsinniger Umgang ...
von Ein_Lausitzer
... mit Waffen und Munition. Und dies sind die Folgen. Wie es sein kann, das ein Soldat scharfe Munition und Manövermunition gleichzeitig am Mann haben kann ist mir ein Rätsel.
Habe ich bei meinem Grundwehrdienst schrafe Munition geladen lag die MPi in einem dieser Haltegestelle oder auf dem Schießplatz war sie grob in Richtung Ziel ausgerichtet. Hätte ich dabei einen Fehler gemacht wäre niemand zu schaden gekommen. Mein KC hätte mir trotzdem den Kopf abgerissen und er hätte Recht gehabt.
Der Umgang mit Waffen und scharfer Munition bei der Bundeswehr sollte ganz dringend überprüft werden.
Unordnung bei der Bundeswehr?
von anvil948
Antwort auf folgenden Beitrag von Ein_Lausitzer am 23.02.2012 19:52 Uhr
Soll es bei der Bundeswehr zur Normalität gehören, dass ein Magazin voll gefüllt mit scharfer Munition 24 Stunden einfach mal so auf einem Übungsplatz zwischen Manövermunition aufbewahrt wird und vermutlich ohne Nachweis beim Soldaten verbleibt? Bei meinem Dienst in fremden Heeren (NVA) war es Vorschrift, sofort nach jedem Schießen mit scharfem Schuss die Restmunition bei der Munitionsausgabe abzurechnen. Ich vermute, dass bei der Bundeswehr anders verfahren wird und die Kameraden die Restmunition mit nach Hause nehmen dürfen?
Totaler Schwachsinn!
von jochen3768
Soll das ein Beweis der Formulierung "von hinten durch die Brust ins Auge" sein? Das glaube, wer will!
Vier Panzersoldaten und ein Hund !
von unbekannt
Antwort auf folgenden Beitrag von jochen3768 am 22.02.2012 13:38 Uhr
Magazin explodiert,Schuß beim Magazinwechsel sich gelöst.Bleibt mal hübsch auf den Teppich .Fragt mal beim Waffenmeister nach, der wird euch das richtige Zusammenspiel der einzelnen Waffenteile erläutern. So einen technischen Unsinn wie der hier beschrieben wird grenzt an Zauberei,wohl zuviel Zeilwasser die letzten Tage zu sich genommen!