08. Februar 2012, 00:00 Uhr

Spreewasser und Frost sind die Zutaten für Eishockey in Lohsa

Die Silberseewölfe haben ihr eigenes kleines Stadion

Lohsa Wenn die Wölfe vom Eis sind, ist dort noch lange nicht tote Hose: Mit Spreewasser entsteht dort Jahr für Jahr ein Eisstadion, wenn es kalt genug ist. Schon seit Jahren treffen sich die Eishockeybegeisterten.

Das kleine Eisstadion in Lohsa ist auch außerhalb der Trainingszeiten beliebt. Foto: Werner Müller/wml1 Foto: Werner Müller/wml1
Im Jahre 2008 bauten sie ihr kleines Eisstadion in Lohsa und gründeten die „Silberseewölfe“ als Freizeitsportverein. Dem gehören heute etwa 30 Mitglieder an.

Von September bis März fahren die Silberseewölfe alle 14 Tage zum Training auf der Kunsteisfläche nach Rumburk in Tschechien. Neben der günstigeren Miete der Trainingsstätte ergeben sich dort auch Kontakte zu den Eishockeyfreunden in Tschechien.

Bei Frost nutzen die Silberseewölfe die mit Spreewasser geflutete eigene Wettkampfstätte. Jeden Sonnabend kommen dann befreundete Vereine vorbei, wie am vergangenen Sonnabend die Huskies aus Bautzen, gegen die die Silberseewölfe 7:4 gewannen.

Ansonsten ist die Trainingsstätte eine echte Bereicherung für die Gemeinde Lohsa und ihre Bürger. Denn wenn kein Wettkampf dort stattfindet, dann ist das Eis zum offenen Training freigegeben und wird von Kindern und Erwachsenen rege genutzt.

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Erstellt am: 08. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. Februar 2012, 03:13 Uhr
Autor: wml1

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