06. September 2010, 00:00 Uhr

OB-Kandidaten kommen in Weißwasser auf insgesamt 11,5 Kilometer

Die 60 Teilnehmer beim Gesundheitstag auf dem WEM-Gelände weisen die Konkurrenz aus Niesky in die Schranken

Weißwasser Im Wahlkampf ist Ausdauer gefragt. Gerade im Endspurt.

Die OB-Kandidaten am Samstagmittag beim Weißwasseraner Gesundheitstag. Foto: Mader Foto: Mader
Am Sonnabend sind fünf von sechs OB-Kandidaten dabei für den guten Zweck geradelt. Zusammen mit 55 weiteren Teilnehmern beim Städtevergleich im Rahmen des Weißwasseraner Gesundheitstages 2010 auf dem Gelände der Waldeisenbahn Muskau traten sie kräftig in die Pedalen. »Die Kandidaten gehen nach dem Alphabet an den Start. Ohne jede Wertung«, erklärt DAK-Bezirksleiter Jens-Eric Allinger kurz vor 12 Uhr. 133,2 Kilometer sind zu toppen. Die hat Niesky vorgelegt. Kann Weißwasser dagegen halten? Abwarten. Jeder der Teilnehmer hat drei Minuten Zeit, auf dem Fahrradergometer sein Streckenmaxium zu erfahren. Startfahrer ist also Bücklein, Uwe. Machts' die Linke mit links? Auf alle Fälle geht sie engagiert ans Werk. Und bestens gelaunt. Zeit für einen lachenden Gruß ins Publikum muss ein. Gleich hat er's geschafft. Noch 30 Sekunden. Moderator Gerold Patzelt verlangt nach Anfeuerung, die Zuschauer antworten mit Klatschen. Natürlich auch die anderen OB-Kandidaten. Ohne Frage, ein schönes Bild. Zwei Kilometer hat Uwe Bücklein schließlich geschafft. »Im letzten Jahr habe ich eine neue Hüfte bekommen und bin eigentlich kein Radfahrer. Deshalb ist das Ergebnis ganz in Ordnung. Auch wenn ich die olympische Norm wohl nicht mehr schaffen werde«, lacht er.

Vielleicht ja einer wie Jens Greiner? Der sitzt jetzt im Sattel. 2,4 Kilometer erradelt er. »Im Moment habe ich wenig Zeit zum Sporttreiben«, meint er. Ihm folgt beim Städtevergleich Danilo Hermann. Sein Fazit: »Drei Minuten sind eben drei Minuten. Ich bin direkt aus dem Geschäft hierher gekommen, ohne Vorbereitung. Aber der olympische Gedanke zählt.« 2,1 Kilometer stehen für ihn zu Buche. 300 Meter mehr erfährt sich Torsten Pötzsch bei seinem dritten Städtevergleich-Start: »Die erste Minute geht, dann wird's schwerer.« Noch einmal 200 Meter gar legt Bernhard Waldau drauf - insgesamt 2,6 Kilometer. »Nach einer Minute dachte ich, das schaffst du nicht«, gibt er zu. Gut, dass er, wie er sagt, regelmäßig Sport treibt. »Immer Karfreitag spiele ich Fußball«, schmunzelt er.

Oberbürgermeister Hartwig Rauh ist am Sonnabend zwar auch vor Ort, verzichtet aber auf einen Start: »Ich möchte ja, dass Weißwasser gewinnt.« Und so kommt's auch. Nach 60 Startern stehen 137,6 Kilometer zu Buche. 4,4 Kilometer mehr als Niesky. »Damit siegt Weißwasser nicht nur im Städtevergleich, sondern belegt sachsenweit zurzeit den zweiten Platz ein«, weiß Jens-Eric Allinger.
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Erstellt am: 06. September 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Mai 2012, 11:31 Uhr
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