04. Februar 2012, 00:00 Uhr

Nicht Costa, nicht gut genug!

Manche Werbungen sind echte Knaller. Zu denen gehört die, wo ein Schiffbrüchiger mit Rauschebart und Robinsonoutfit ganz schnell sein Signalfeuer austritt, als er erkennt, dass das Kreuzfahrtschiff, welches auf seine Insel zusteuert, nicht von Costa ist.

Allerdings hatten die Werbemacher beim Dreh des Spots sicherlich nicht geahnt, dass sich der dazugehörige Werbespruch: ´Nicht Costa, nicht gut genug einmal auf tragische Weise ins Gegenteil verkehren könnte. Wie im Werbespot war es nämlich ausgerechnet eine Insel, vor der das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia am 13. Januar 2012 auf ein Riff auflief. Gerettet werden musste nicht Robinson von der Insel, sondern die Passagiere vom Costaschiff auf die Insel. Wie es dazu kommen konnte und wie die nachfolgende Rettungsaktion ablief, das erinnert eher an eine italienische Komödie. So krachte der Luxusliner auf die Klippe, weil er zu nahan der Insel vorbeigeschippert wurde. Das war kein Fehler, sondern gängige Praxis, weil man den Touristen eine werbewirksame Attraktion bescheren wollte. Und dann die anschließende Rettungsaktion. Ein heilloser Wirrwarr aus Fehlinformationen und falschen Anweisungen. Vielleicht wäre alles besser verlaufen, wenn nicht ausgerechnet der Kapitän in ein Rettungsboot gefallen wäre.

Fasst man die Ungereimtheiten bei diesem Schiffsunglück zusammen und fragt sich dann, welche Lehre man daraus ziehen sollte, dann findet man schlicht und einfach: schau genau hin, wem du dich anvertraust, wenn es um dein Leben geht.

In der Bibel wird berichtet, wie Jesus und seine Schüler von einem heftigen Sturm überrascht wurden, bei dem das Schiff auf dem sie sich befanden, zu sinken drohte. Jesus rettete alle, indem er aus dem Sturm Windstille machte (Matthäus 8,23 ff). Diese Begebenheit wurde uns überliefert, damit wir verstehen, dass es für Jesus, der Sohn Gottes, keine Macht dieser Welt gibt, die stärker ist als er, nicht einmal der Tod. Wer mit ihm in einem Boot ist, der kann sicher sein, dass er auch das rettende Ufer in Gottes herrlicher Welt erreichen wird, auch wenn viele glauben, dass mit dem Tod alles vorbei ist. Bei Jesus kann man sicher sein, das er nicht eher von Bord geht, ehe nicht auch der Letzte für die Ewigkeit gerettet ist. Dies kann niemand anders garantieren, als er selbst.

Deshalb, wenn es ums Leben geht, dann gilt: Nicht Jesus, nicht gut genug!
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Erstellt am: 04. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 04. Februar 2012, 03:21 Uhr
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