02. Februar 2012, 00:00 Uhr

Gablenzer Gemeinderat kritisiert Ausschluss von Andreas Kaulfuß

Weißwasser Zu der Diskussion um den Ausschluss des Weißwasseraner CDU-Stadtrats Andreas Kaulfuß aus dem Senioren-Eishockey-Team „Chiefs“ äußert sich der Gablenzer SPD-Gemeinderat David Horbaschk. Für ihn sei es höchst schockierend und fragwürdig, dass die kritischen Meinungsäußerungen von Andreas Kaulfuß über das Abwahlverfahren gegen Weißwassers Finanzbürgermeister Ronald Krause (SPD) in seinem persönlichen Freizeitumfeld ein Nachspiel mit sich bringen.

Weiter sagt Horbaschk: „Wenn man als ehrenamtlich tätiger, kommunaler Mandatsträger gewisse Dinge nicht aussprechen sollte, weil das Konsequenzen haben könnte, die noch dazu unberechtigt erscheinen, muss man sich fragen, wo wir eigentlich hingekommen sind?“ Eine politische Auseinandersetzung samt der dazugehörigen Meinungsverschiedenheiten mit Ausgrenzung zu beantworten, schade der politischen Kultur. Eine Demokratie lebe von Toleranz, gegenseitigem Respekt und von der Freiheit des Wortes, so Horbaschk. Er wünsche sich einen weniger stiefmütterlichen Umgang mit diesen Pflichten.
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Erstellt am: 02. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Mai 2012, 11:38 Uhr
Autor: dpr

dpr

Jüngste Kommentare (9)

gute Politik

von Mahner

Einige Monate nach dem schmutzigen Wahlkampf in Weißwasser und der beginnenden Zerschlagung der Demokratie geht Friebel zufrieden mit sich selbst in sein Stammlokal und bestellt sich ein Bier.
In der Ecke steht eine Gesellschaft seriös gekleideter Herren und stößt mit Champagner auf die KLARTEXT-Fraktion an: "Auf dass es uns in den nächsten Jahren gut geht, Prost!"
"Toll", denkt Friebel, „endlich haben auch die Wirtschaftsbosse erkannt, dass wir tolle Politik machen. Da geh ich doch mal rüber."
Gesagt, getan!
Schröder geht rüber und sagt: "Guten Abend die Herren, ich hab gehört, dass sie so zufrieden mit uns sind, darf ich fragen, in welcher Branche sie tätig sind?"

Darauf einer der aus der Runde: "Insolvenzverwalter..."

Klartext

von stadt

Ja, Du hast völlig recht, besser kann man die jetzige Situation in Weißwasser nicht beschreiben.
Traurig, wie viele Bürger dem Gelabere der Herrn P. auf dem Leim gegangen sind und ihn gewählt haben. Hoffentlich sehen viele von ihnen nun ein, daß das ein großer Fehler war. Aber besser spät als nie, wenn die Einsicht kommt. Aber gewählt ist erst mal gewählt. Herr P. steht ja für den Neuanfang in Weißwasser, für welchen eigentlich? Macht uneingeschränkt und ungestraft ausüben zu können ? Das íst ja wohl mitteralterliches Gedankengut. Nun ist ja auch erst mal niemand in der Stadtverwaltung da, der wie der abgewählte Herr K., diesen Typen uneingeschränkt die Meinung sagt, wenn die Entscheidungen zu Ungunsten der Stadt laufen . Ja, deshalb war er sicherlich erst mal der größte Feind und Gegner dieser Leute und mußte unbedingt weg. Schlimm, wenn nicht mehr Kompetenz und Fachwissen gefragt sind sondern Eigennutz um jeden Preis.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre...

von Nasowasauch

Antwort auf folgenden Beitrag von stadt am 02.02.2012 20:17 Uhr

...Eigennutz um jeden Preis ? Ich hatte eher den Eindruck,dass das dieser früher Stadt ein und ausging-unter verschiedenen Namen. Baut weiter euer Schreckgespenst der unkontrollierbaren Allmacht auf. Als wenn Herr K. Herrn P. mal so richtig die Meinung gesagt hätte. Das hat er doch schon unter OB Rauh meist nur hinterm Rücken getraut (oder dessen langer Abwesenheit..). Mals sehewas da in Zukunft noch so hoch kommt. Was gibt es in unserer Stadt an Kuchen aufzuteilen ? Was aufzuteilen ist, ist viel Arbeit in der Zukunft-aber die sind ja einige nicht gewöhnt.Mit einer guten Besoldungsgruppe und einem Parteibuch in der Tasche lässt sich doch gut leben... Lieber mal 2/3 der Stadträte als inkompetent und korrupt darstellen-als sich mit seit Jahren vorhandenen Problemn beschäftigen...ist alles einfacher, damit der deutsche Michel sein Mütchen kühlen kann.

Nasowasauch

von Klartext

Antwort auf folgenden Beitrag von Nasowasauch am 02.02.2012 22:30 Uhr

Hallo Herr Friebel, an Ihrer Stelle würde ich mich mal lieber bei Herrn Kaulfuß entschuldigen. Ihre vermeintliche Wahrheit hat eine ziemliche Schlagseite und wenn Sie wirklich Glauben es gäbe in Weißwasser nichts, um sich zu bereichern, dann tun Sie mir zum einen Leid und sollten zum anderen mal lieber bei Ihren Fraktionsfreunden in die Lehre gehen. Oder Glauben Sie etwa wirklich noch an den Weihnachtsmann? Ihre sogen. Wahrheit hilft Weißwasser sicher nicht, einigen wenigen sicher schon. Ihre Politik der sinnlosen Zerschlagung des Bisherigen ohne Übelegung nach den Folgen schadet Weißwasser enorm. Ihre Fraktion hat bestimmt auch mal was Gutes gewollt - so erkläre ich mir jedenfalls Ihre Namenswahl - aber an der Macht ist immer alles anders als im Vereinszimmer oder in der Kneipe. Wer Achtung will, der muß sie sich verdienen. Alles bisherige Schlechtmachen und Zerstören, das konnten alle vor Ihnen auch und Klartext, im Sinne von Wahrheit, reden Sie schon lange nicht mehr.

Physik...

von Nasowasauch

Antwort auf folgenden Beitrag von Klartext am 03.02.2012 07:09 Uhr

..für das verhalten und das Demokratieverständnis muss sich wohl Herr Kaulfuß entschuldigen. Aber Andere zu beleidigen ist ja jahrelang in unserer Stadt salonfähig gewesen und gehörte bei Einigen zum Machtton. Es gibt nun auch mal Leute , die sich das nicht bieten lassen. Damit muss dann auch Herr Kaulfuß klarkommen und sich nicht als der lupenreine Demokrat und als Opfer der Klartext-Fraktion feiern lassen. Ursache und Wirkung nicht verwechseln...

von Nasowasauch

von Klartext

Antwort auf folgenden Beitrag von Nasowasauch am 02.02.2012 22:30 Uhr

Hallo Herr Friebel, an Ihrer Stelle würde ich mich mal lieber bei Herrn Kaulfuß entschuldigen. Ihre vermeintliche Wahrheit hat eine ziemliche Schlagseite und wenn Sie wirklich Glauben es gäbe in Weißwasser nichts, um sich zu bereichern, dann tun Sie mir zum einen Leid und sollten zum anderen mal lieber bei Ihren Fraktionsfreunden in die Lehre gehen. Oder Glauben Sie etwa wirklich noch an den Weihnachtsmann? Ihre sogen. Wahrheit hilft Weißwasser sicher nicht, einigen wenigen sicher schon. Ihre Politik der sinnlosen Zerschlagung des Bisherigen ohne Übelegung nach den Folgen schadet Weißwasser enorm. Ihre Fraktion hat bestimmt auch mal was Gutes gewollt - so erkläre ich mir jedenfalls Ihre Namenswahl - aber an der Macht ist immer alles anders als im Vereinszimmer oder in der Kneipe. Wer Achtung will, der muß sie sich verdienen. Alles bisherige Schlechtmachen und Zerstören, das konnten alle vor Ihnen auch und Klartext, im Sinne von Wahrheit, reden Sie schon lange nicht mehr.

Kuchenstückchen

von dabinich

Antwort auf folgenden Beitrag von Nasowasauch am 02.02.2012 22:30 Uhr

Ach da gibt es doch einige Möglichkeiten. Z.B. Straßensanierung vor der eigenen Haustür sowas steigert doch den Wert der eigenen Immobilie oder? Zuschüsse an Vereine über die man sich dann das Geld holt.

hätte ich nicht gedacht

von Nasowasauch

Antwort auf folgenden Beitrag von dabinich am 02.02.2012 22:48 Uhr

...schon mals was von Straßenausbaubeiträgen gehört ? Darf sich dann jeder beteiligen, da wird ertmal gelöhnt. Ob das den Wert so hoch treibt-ich weiss ja nicht. Ach ja bei Vereinen-denkst du hoffentlich nicht an den Stadtverein und das frührere Hickhack um die Finanzierung der Touristeninfo -gabs ja mal sogar ein Untersuchungsausschuss auf Antrag der SPD...

Klartext - Krause - Kaulfuß usw.

von Klartext

Es ist schon bezeichnend wie wenig Lokalpolitiker den Mut haben Stellung gegen das unwürdige und undemokratische Verhalten der Klartext Herrschaften zu beziehen. Die gewählten Vertreter der Weißwasseraner Bürger sind so eingeschüchtert, dass sie sich nicht wagen Stellung zu beziehen, da sie persönliche Benachteiligungen befürchten müssen. Es ist also soweit, jeder der etwas für die Allgemeinheit tun will, ist selbst Schuld, weil es ihm dann an den Kragen gehen kann und er in jedem Problemfall allein da steht. Dumm also wer noch bereit ist gemeinützig oder politisch tätig zu sein. Also können, wie in Weißwasser, Politikraudis und außschließlich auf persönlichen Vorteil bedachte Personen sich den Kuchen teilen. Das Wohl der Stadt und der Bürger spielt da schon lange keine Rolle mehr. Was will man auch von Leuten verlangen, die ihre eigene Muttersprache nicht verstehen, sonst wüsten Sie was das Wort "Klartext" bedeutet. Sicher nicht das, was in Weißwasser zur Zeit geschieht.

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