Görlitz Der aktuelle Stand der automatischen Kameraüberwachung der Kohlebandanlage vom Tagebau Reichwalde in das Kraftwerk Boxberg ist am gestrigen Mittwoch ein wichtiges Thema der Beratung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schutz der Wälder gewesen.
18.03.2010
„Wir hatten im vorigen Jahr die geringste Zahl an Waldbränden und die geringste Fläche, die betroffen war. Das muss für uns Ansporn sein“, sagte Hans Richter, Kreisamtsleiter für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen. Reinhart Wetzko von der Werkfeuerwehr des Kraftwerkes Boxberg informierte über den Stand der Arbeiten an der Kohlebandanlage und das künftige automatische Frühwarnsystem. Die Bandanlage, die von Reichwalde und Nochten aus in das Kraftwerk reicht und dabei durch Privat- und Bundeswald führt, hat insgesamt eine Länge von 15,9 Kilometer. Absperrzäune sollen verhindern, dass sich Spaziergänger oder Pilzsammler in Gefahr begeben. Damit Wild künftig die Anlage überqueren kann, wurden zwei Wildbrücken errichtet. „Wir müssen ein Sicherungssystem aufbauen, das durch thermische Aufzeichnungen über Überhitzungen und Brände rechtzeitig informiert und gleichzeitig eine Personenüberwachung garantiert“, erläutert Reinhart Wetzko.
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