Freistaat will Energiemenge aus Wind verdoppeln
Görlitzer Landrat: Flächenvorgabe für Windenergie ist „abwegig“
Bautzen Nur auf eingeschränkte Akzeptanz stößt das Energie- und Klimaprogramm des Freistaates Sachsen beim Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien (RPV). Dies wurde auf der Sitzung der Verbandsversammlung am Mittwoch in Bautzen deutlich.
Die Verbandsrätin Sabine Kunze (Die Linke) bedauerte, dass das Programm weiterhin den Schwerpunkt auf die Braunkohle setze und kritisierte die Entlastung energieintensiver Unternehmen „zu Lasten der Bürger. Dadurch werden keine Anreize zum Energiesparen gesetzt.“ Bernd Lange entgegnete, dass bereits der ermäßigte Preis für viele Betriebe eine große Belastung darstelle. „Noch höhere Kosten führen zu der Gefahr eines Abzugs über die Grenze“, so Lange. Er verwies er auf Pläne, unweit von Zary (Sorau) im polnischen Grenzgebiet zu Guben und Forst neue Kohletagebaue aufzuschließen: „Wir dürfen nicht so tun, als ob wir vom Rest der Welt abgekoppelt wären. Noch teurere Energie zerstört unsere Wettbewerbsfähigkeit.“
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Erstellt am: 01. Dezember 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 01. Dezember 2011, 03:04 Uhr
Autor: Von Uwe Menschner

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