Welcher Monat ist eigentlich der beste?
Was Harri Piel in hundert Jahre alten Zeitungen entdeckt / Bei Kälte kein Wassertragen auf dem Bürgersteig
Zeitungsschau für die Woche vom 27. Januar bis 4.
Noch einmal zum Geld. Damals erhielt der Reichskanzler ein Gehalt von 100 000 Mark (1 Mill. Euro !!), Staatssekretäre und Minister so um die 40 bis 50 000 Mark. Und wie heute herrschte das gleiche Dilemma: Da bekommt manch Küchenchef in einem vornehmen Hotel, von großen Sängern, Schauspielern und … Brettlkünstlern gar nicht erst zureden, mehr Geld. Der Direktor einer großen Bank tauscht noch nicht einmal mit dem Reichskanzler.
Es war sehr kalt und viel Schnee gab es auch. Deshalb verbot der Bürgermeister bei Strafandrohung das Wassertragen auf den Bürgersteigen. Ansichtskarten von den Rodelbahnen in der Ratsheide und in der Slamener Schlucht nach Original-Aufnahmen per Stück 5 Pfg. C. F. Saebisch.
Ab dieser Woche bot der Spremberger Stadtanzeiger eine neue vierzehntägige Beilage „Neue Mode“ seinen Leserinnen an. Die erste Beilage erscheint in der heutigen Ausgabe des Anzeigers, (…). Kein Kommentar von uns dazu.
Am 31. Januar starb im 62. Lebensjahre Fernando Tietz. Er war, wie aus den Traueranzeigen ersichtlich, Apothekenbesitzer und Stadtrat, gehörte dem Gemeindekirchenrat und der Kreissynode, dem Konservativen Kreisverein an, auch Mitbegründer und Schatzmeister des Verschönerungsvereins. Die Vorstände des Vaterländischen Frauen u. Diakonissenvereins, des Herbergsvereins und des Kinderheimes kondolierten ebenfalls per Anzeige. Still gedenken wir Spremberger seines 100. Todestages.
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Erstellt am: 04. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 04. Februar 2012, 03:18 Uhr
Autor: hpl1

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