Spremberg Zum 20. Frauenfrühstück hat das Spremberger Bergschlösschen seine Kapazitätsgrenze erreicht. 250 Frauen nahmen sich am Samstagvormittag Zeit zum gemeinsamen Frühstück. 400 Brötchen und sechs Brote wurden von den 24 Tischverantwortlichen verteilt und in gemütlicher Atmosphäre verspeist. Das i-Tüpfelchen der Veranstaltung setzte die Referentin Marion Buchheister aus Hamburg mit dem Thema „Wenn ich die schon sehe“.
15.03.2010
Die 53-jährige Elke Deckwerth von der Landeskirchlichen Gemeinschaft gehört zum Stammteam, wenn es um die Vorbereitung des traditionellen Frauenfrühstücks geht. Sie behielt am Samstag beim Frühstücken ihren Tisch im Blick, damit nichts ausgeht. „Fast jedes Mal war ich als Tischverantwortliche vor Ort. Ich staune, dass sich so viele Frauen einladen lassen. Das ist wie ein kleines Wunder. Die Mühe hat sich auch diesmal wieder gelohnt, und für mich ist das positiver Stress. Mein Mann kümmert sich um die Technik, das passt schon“, so die Sprembergerin Elke Deckwerth.
Weil das Auge mitisst, hatte das Deko-Team mit Berit Strathemann, Petra Dzierzon, Ines Mummert, Peggy Kott und Ilona Schötz-Zorn die Tische liebevoll gedeckt. Der kleine Hinweis „Lad sie doch mal wieder ein“ an den Espresso-Tütchen passte zum Thema.
Gespannt lauschten die Frauen der Referentin Marion Buchheister. Viele von ihnen hatten die Worte „Wenn ich die schon sehe“ schon mal ausgesprochen, still gedacht oder wenigstens gehört. Die 58-jährige gebürtige Westfälin ist Erzieherin mit einer Zusatzausbildung als individualpsychologische Beraterin und fühlt sich seit dem Jahr 1992 als Referentin bei den Frauenfrühstückstreffen wohl. Den Stoßseufzer „Wenn ich die schon sehe“ – so richtig aus dem tiefen Bauch heraus – nahm die Referentin unter die Lupe und zeigte, welche entscheidende Rolle dabei Sympathie und Antipathie spielen.
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