Tarpane erhalten in der Spreeaue zusätzliches Futter. Foto: Ufer
„Neben touristischen Angeboten stehen Umweltbildung, Naturschutz und Landschaftspflege im Mittelpunkt der Arbeit“, sagt Vereinsvorsitzender Detlef Witt. „Die Gründungsmitglieder bringen viel Fachwissen und weitere Kenntnisse aus ihren Arbeitsgebieten und Freizeitaktivitäten mit. Zu ihnen gehören Lehrer, Studenten, Naturfreunde, Fischer, Landwirte und Vertreter des Naturschutzbundes Deutschland. Hinzu kommen der Dissener Bürgermeister Fred Kaiser, Ortsvorsteher aus Nachbarorten, Landschaftsgestalter und Vattenfall-Mitarbeiter, was uns breite Unterstützung und viele Kooperationen sichert.“Bei Exkursionen und Veranstaltungen eignen sich die Mitglieder zusätzliches Wissen an. Die gewonnenen Kenntnisse fließen in die Gestaltung erster Lehrtafeln ein, die den Zustand der Spreelandschaft vor der Renaturierung dem heutigen Bild gegenüberstellen. Zwei Mitglieder absolvieren eine Ausbildung zu ehrenamtlichen Führern durch die renaturierte Landschaft.
Auch den Schutz der Adebare unterstützt der Förderverein. „Dissen ist Storchendorf. Der Weißstorch nimmt einen Platz in der Seele der Menschen ein. Die Tiere sind ein wichtiger Teil der Spreeaue “, betont Detlev Witt, der als Jugendlicher Mitglied eines Vogelkundevereins war.
Der Verein nutzt das Dissener Museum für die Aktivitäten. Kürzlich hat die Gemeinde Dissen einen Vierseitenhof als Quartier gekauft. „Wir prüfen, was dort möglich ist. Ideen liegen vor“, sagt Detlef Witt. Beraten wird über Schau- und Veranstaltungsräume, um regelmäßig Vorträge und Veranstaltungen für interessierte Bürger und Schulklassen anbieten, eigene und Gastausstellungen zeigen zu können.
Für 2010 plant der Verein weitere Vorträge und Veranstaltungen. Die Mitglieder werden sich auch wieder am Dissener Storchentag beteiligen. ru
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