Spremberg Das Schwanenpärchen „Lady“ und „Junior“ wird unruhig in seinem Winterquartier bei der Spremberger Familie Fuchs. „Die Tiere wollen hinaus aufs Wasser und ihre Runden drehen“, sagte Elfi Fuchs. Doch der Schwanenteich ist noch zugefroren. Vierzehn Tage könnte es schon noch dauern, bevor die Schwäne zum Teich watscheln.
11.03.2010
Das Türchen bei Fuchsens steht immer offen und bietet Schwänen jederzeit Zuflucht. Mehr als 60 Schwäne seien es in den vergangenen 30 Jahren gewesen, die ein und aus gegangen seien. „Die ganze Schwanengeschichte hat eigentlich damit begonnen, als die Tiere eines Tages vor unserem Tor standen und wir sie aufgenommen haben. Inzwischen hört auch unsere ,Lady' auf ihren Namen und ich verständige mich mit ihr in der Schwanensprache“, sagt Wolfgang Fuchs. Seine Ehefrau hat sogar eine „Schwanenakte“ angelegt, in der alle Ereignisse festgehalten werden.Nachwuchs könnte kommen Die Spremberger Familie hat die Tiere in Zusammenarbeit mit der Tierschutzliga aufgezogen, bevor sie dann als Jungschwäne in die Natur entlassen werden konnten. Schwanennachwuchs hat es in den vergangenen vier Jahren nicht gegeben, doch in diesem Jahr könnte es vielleicht klappen. Denn Schwäne sind erst ab dem dritten Lebensjahr geschlechtsreif und Junior sei jetzt vier Jahre.
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