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Spremberg

Nicklas als 33. Baby im Netzwerk begrüßt

Spremberg Der zwei Wochen alte Ralf Nicklas Klauck wurde gestern als 33. Kind im Spremberger Netzwerk „Gesunde Kinder“ begrüßt.

09.02.2010
Auf Tuchfühlung: Monika Zeidler, Ralf Klauck, Ralf Nicklas Klauck, Madlen Domke, Juliane, Daniela Händschke und Irena Kuhne ( von links). Foto: Annett Igel
Foto: Annett Igel
Projektkoordinatorin Ina Schieke hatte einen ordentlichen Bahnhof für ihn, seine vierjährigen Schwester Juliane und die Eltern Madlen Domke und Ralf Klauck organisiert. Monika Zeidler (58), erfahrene Mutter und Oma, die gerade ihre Ausbildung zur ehrenamtlichen Patin fürs Netzwerk abgeschlossen hatte, wird die junge Familie drei Jahre begleiten.

Nicklas war am 26. Januar im Forster Krankenhaus zur Welt gekommen und wächst im Spremberger Ortsteil Terpe auf. „Auf dem Lande also, das ist viel schöner“, sagt der 27-jährige Ralf Klauck. Der Busfahrer will gleich von Anfang an die Elternzeit übernehmen. „Damit ich mein Betriebswirtschaftsstudium in Senftenberg fortsetzen kann“, erklärt Madlen Domke. Die vierjährige Juliane, die die Spremberger Kita „Flax und Krümel“ besucht, ist mächtig stolz auf den Bruder, auch wenn er manchmal ganz schön schreit.

Das Netzwerk, das in Spremberg unter der Schirmherrschaft des Albert-Schweitzer-Familienwerkes läuft, vom Krankenhaus und dem lokalen Bündnis für Familien unterstützt wird, bekommt Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds, vom Land Brandenburg und dem Spree-Neiße-Kreis. Wie Ina Schieke bestätigt, werden inzwischen 30 Familien vom Netzwerk betreut. Im Dezember hatte die dritte Gruppe von Paten ihre Schulung über 40 Stunden abgeschlossen. Paten wie Monika Zeidler helfen den Eltern, die richtigen Anträge zum richtigen Zeitpunkt zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Neben Schlafsack und Babytasche bekamen Madlen Domke und Ralf Klauck gestern in der Physiotherapie „Physio-Vital“ gleich einen Gutschein fürs Babyschwimmen in die Hand gedrückt. Ab dem dritten Monat ist Nicklas im warmen Becken des Krankenhauses willkommen. Und Michael Schiemenz von den Städtischen Werken Spremberg schenkte der jungen Familie 300 Kilowattstunden Strom. ani

ani
 
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