Winterserenade der 13-Klässler am Strittmatter-Gymnasium
Spremberg
Mit einer 90-minütigen Winterserenade hat der Abiturjahrgang des Erwin-Strittmatter-Gymnasiums den Winter verabschiedet und den Frühling begrüßt. Die Idee hinter dem Konzert: Die 13-Klässler wollen damit ihren Abiball finanzieren.
Zahlreiche Eltern, Großeltern, Lehrer und Musikinteressierte haben sich das Konzert am Sonntag in der Aula nicht entgehen lassen. In warme Sachen gehüllt und aus einem Pferdeschlitten heraus haben die Schüler Amanda Hafter und Marco Bloch durch das Programm geführt. Musikalisches Engagement wird bei den Schülern des Gymnasiums groß geschrieben: Es sind Instrumentalsolisten wie Caroline Schwartze an der Blockflöte, Lina Kaschky und Arne Wern an der Gitarre aufgetreten. Aber auch gesanglich haben die Schüler mit dem Auftritt von Maria Twarz ihre Liebe zur Musik zeigen können. Sie hat „A thousand Miles“ von Vanessa Carlton gesungen und ist dabei von Jana Böhning auf dem Klavier begleitet worden. Unterstützt wurden die Schüler und Schülerinnen der 13. Klasse auch vom Ensemble Ad Libitum. Das dreiköpfige Akkordeonensemble hat mit der Geigerin Christina Joppe Songs wie „Phantom der Oper“ und „Eye of the Tiger“ zum Besten gegeben.
Aber auch die Kindertanztruppe des Bergschlösschens wollte den 13-Klässlern helfen und hat vor dem Publikum getanzt. Charlene Joppe aus der 5. Klasse spielte auf ihrer Geige und unterstützte so die Abiturklasse. Höhepunkt des Konzertes waren die Schlossstreicher aus Spremberg sowie die seit vier Jahren bestehende Dixieland-Band der Kunst- und Musikschule „CastleDix“ unter der Leitung von Roland Bartko. Dem Publikum hat das Konzert gefallen. Sonja Kruppa sagt: „Es war sehr abwechslungsreich. Mir haben jedoch am besten die Schlossstreicher gefallen.“ Monika Burkert ist von der Leistung aller Musiker angetan und sagt: „Von Klein bis Groß sind alle talentiert und ich finde es eine gute Sache, mit einem solchen Konzert den Abiball zu finanzieren.“ Für den Abiball am 26. Juni sind 750 Euro zusammen gekommen. „Wir sind rundum zufrieden“, sagt Christiane Joppe, sie hat das Konzert mit auf die Beine gestellt.
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