Linke hält an Strittmatter-Ehrung fest
Fraktionschefin Ilona Schulz will die Stadt nach wie vor in das Jubiläum einbeziehen
Spremberg An den Plänen für eine Ehrung des Schriftstellers Erwin Strittmatter hält die Fraktion der Spremberger Linken fest – trotz eines gegenteiligen Votums der Mehrheit der Hauptausschuss-Mitglieder.
Die vielen offenen Fragen unter den Teppich zu kehren, wäre nach Ansicht von Ilona Schulz fatal: „Unsere Fraktion hat sich deshalb von Anfang an dafür ausgesprochen, das Jubiläum nicht nur dem Strittmatter-Verein zu überlassen, sondern zu einem Anliegen zu gestalten, an dem sich die Stadt, das Gymnasium, die Bibliothek, Vereine und Bürger gleichermaßen beteiligen.“
Unterdessen bekräftigt der Spremberger SPD-Chef Andreas Lemke die ablehnende Haltung seiner Fraktion: „Wir werden bei unserer Haltung in Sachen Strittmatter bleiben und einer Ehrung durch die Stadt Spremberg nicht zustimmen.“ Das Stadtparlament behandelt die Debatte um den Schriftsteller voraussichtlich am 15. Februar.
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 03:04 Uhr
Autor: René Wappler

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