23. Mai 2011, 00:00 Uhr

Friedlicher Nazi-Kehraus in Spremberg

Mit Abstand und Marktplatz-Betriebsamkeit stiehlt eine Stadt der NPD die Show

Spremberg Etwa 200 friedliche Demonstranten der Aktion „Laut:Stark gegen Nazis!“ gegenüber 100 NPD-Anhängern, die durch Spremberg zogen. Dazu ein voller Marktplatz, auf dem man den Tag des offenen Unternehmens beging und sich um die Rechten nicht scherte. Die Lausitzer Stadt hat sich am Samstag als weltoffen, tolerant und demokratiebewusst gezeigt.

200 Bürger schlossen sich dem Demonstrationszug "Laut:Strak gegen Nazis!" an, der am Schlossplatz startete. Foto: Thoralf Schirmer
Wenig Aufsehen erregt das Häuflein NPD-Anhänger, das ab Mittag stundenlang in der Hitze vor dem Spremberger Bahnhof ausharrte. Es hätte auch den Bus der Linie 872 für eine Rundfahrt nehmen können. Es hätte komplett hineingepasst und so nicht wesentlich mehr Aufsehen erregt als mit seinem Fußmarsch durch die Stadt. Aber es ließ den Bus leer wieder abfahren. Erst zwei Stunden nach dem angekündigten Termin setzte es sich nach kurzer Ansprache des angereisten Redners in Bewegung. Um „Arbeit statt Abwanderung“ sollte es da gehen, doch das blieb ebenso Parole wie die übrigen Schlagworte auf Plakaten, Fahnen und T-Shirts.

Der Abmarsch der Rechten in Richtung Stadtzentrum war das Signal an die Demo „Laut:Stark gegen Nazis!“, der gleichzeitig vom Parkplatz am Schlossplatz aus startete. Mit einer Kehrmaschine an der Spitze folgte sie in dem mit der Polizei verabredeten Abstand dem Weg der Neonazis, um symbolisch den „braunen Dreck“ wegzukehren.

Die Polizei sorgte mit mehreren Hundertschaften dafür, dass sich beide Demonstrationszüge zu keiner Zeit begegneten und der gleichzeitig auf dem Marktplatz stattfindende Tag des offenen Unternehmens ungestört verlief. Letzterer war von Unternehmen der Region hierher verlegt worden, um Sprembergs zentralen Platz nicht der NPD zu überlassen. Zudem machten Plakate überall in der Stadt klar: „Der Wirtschaftsraum Spremberg ist kein Ort für Nazis.“

Hindernis auf dem Gleis

Abgesehen von einer Qualmwolke aus einem Feuerlöscher gab es gab es während der Demonstrationen keine besonderen Zwischenfälle. Lediglich im Vorfeld waren 17 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Auslöser war laut Polizeipressesprecher Torsten Wendt ein Zusammenstoß zwischen Jugendlichen in der Langen Straße in Marktplatznähe gewesen. Dabei war aus einer vermutlich der linken Szene zuzuordnenden Gruppe eine Flasche geworfen worden.

Die von der Antifa im Vorfeld angekündigten Sitzblockaden auf der Strecke des NPD-Aufmarsches blieben indessen aus. Allerdings versuchten offenbar Antifa-Aktivisten die Versammlung der rechten Demonstrationsteilnehmer auf andere Weise zu behindern. Gegen Mittag musste ein Regionalzug, in dem auch NPD-Anhänger saßen, ungeplant stoppen, weil Unbekannte bei Bagenz einen Baumstamm quer über die Schienen gelegt hatten.

Mit dem Verlauf der Demonstration „Laut:Stark gegen Nazis!“ zeigte sich der Organisator und Spremberger SPD-Stadtverordnete Benny Blatz am Samstag zufrieden. Er hätte in einer 25.000-Einwohner-Stadt wie Spremberg auf mehr als 200 Engagierte gehofft, sagte er. Das Ziel, ein friedliches Zeichen gegen Rechts zu setzen, sei aber erreicht worden.

Prominente Unterstützung

Die Aktion war bereits im Vorfeld von Unternehmern, Gewerkschaften und Politikern aller Parteien prominent unterstützt und finanziert worden. Zur Auftakt-Kundgebung war Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) gekommen, um den Sprembergern den Rücken zu stärken. Dass engagierte Demokraten der Region vernetzt arbeiten, um den Aufmärschen der Rechten etwas entgegenzusetzen, halte sie für sehr wichtig, sagte Münch, die Vorsitzende des Bündnisses „Cottbuser Aufbruch“ ist.

 

Zum Thema:

Pkw beschädigtIn der Nacht zu Sonntag haben in der Erwin-Strittmatter-Promenade Unbekannte in den Lack eines Pkw ein Hakenkreuz gekratzt und die linke Fahrzeugseite möglicherweise mit Fußtritten beschädigt. Das teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit. Ansonsten seien neben einigen nächtlichen Ruhestörungen keine weiteren Straftaten in Zusammenhang mit der Demonstration am Samstag verzeichnet worden.
Stundenlang verharrte eine Gruppe NPD-Anhänger auf dem Spremberger Bahnhofsvorplatz. Foto: thr Foto: thr
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Artikel-Aktualisierungen:

Erstellt am: 23. Mai 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 23. Mai 2011, 10:21 Uhr
Autor: Von Thoralf Schirmer

Von Thoralf Schirmer

Jüngste Kommentare (39)

Den Schaden richtet ...

von FEZ

... nicht die gesamtnationale Ausbreitung des Sozialismusgedankens an , sondern "Sozialismus" ohne "Kapitalismus" machen zu wollen .
Ohne sorgsamen Umgang mit dem Kapital (Menschen , natürliche Lebensgrundlagen , Vermögenswerte) kann es zwar Wertschöpfung geben , aber das Wertschöpfungsprodukt ist damit noch nicht automatisch sozial wirksam .

Füge vorsichtshalber hinzu :

von FEZ

Antwort auf folgenden Beitrag von FEZ am 26.05.2011 09:39 Uhr

Für die gesamte Nation wirksam !
Sozial - allein - denkt Jeder für sich selbst , "v.a." die Kapitaleigner .
Zu betonen wäre das gesamtsoziale Denken als sog. "Ismus" .

Insoweit ist "National - sozial - ismus" dasjenige , das (vorsichtshalber) sicher stellt , dass die Wandlung des Wertschöpfungsproduktes in ein Sozialprodukt für alle Menschen eines Staates gelten muss .
Ich meine das sog. "Dritte Reich" war ja nicht der einzige "Verein" , der die an sich korrekte Theorie (im vorl. Fall von Karl Marx) zum Bemänteln von Schweinereien benutzt hatte .

Die im sog. "Dritten Reich" ...

von FEZ

Antwort auf folgenden Beitrag von FEZ am 26.05.2011 09:39 Uhr

... begangenen Schweinereien fußen nicht auf der ökonomischen Kategorie Sozialismus und dessen gesamtnationale Wirksammachung , sondern auf dem gesamtnational indoktrinierten Chauvinismus .
Chauvinismus ist Produkt einer Fehlentwicklung von Persönlichkeit , bleibt durch ein einschlägiges Ausmaß von Einschüchterung unwidersprochen oder wird infolge Täuschung nicht als solcher erkannt !

Chauvinismus kann aber ...

von FEZ

Antwort auf folgenden Beitrag von FEZ am 26.05.2011 09:48 Uhr

... auch das Aussprechen der puren Wahrheit sein !
Vorrang hat aber allemal der Respekt vor den Menschen um sich herum .
Egal ob die sich in der unmittelbaren Nähe oder in der Ferne befinden .
Insoweit unterlaufen Herrn Sarrazin sehr wohl "falsche" Zungenschläge .
Insgesamt gesehen trifft er - insoweit hier bekannt , v.a. sein Buch - aber die Wahrheit .
Insgesamt gesehen wollen wir aber die Evolution nicht mit "falschen Zungenschlägen" voran bringen !

Hört doch `mal auf ...

von FEZ

... mit Eurem Sch... links und rechts !
Einander blutig schlagen oder S-Bahn Kabel anstecken ist ein sozialpsychiatrisches Problem .
Jede psychiatrische Anomalie ist die Folge einer anderen Anomalie .
Ich würde `mal nicht beschimpfen und trainieren mit der psychiatrischen Anomalie zu leben , sondern die vorgelagerte(n) Anomalie(n) abstellen !

Im Zweifel ist es die Realität, die sich irrt

von Megander

"Erstmals sind sogar mehr Personen durch linke als durch rechte Gewalt verletzt worden", sagt der CSU-Politiker. "

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,764581,00.html)

Hallo Freunde , alle miteinander !

von FEZ

Einige Fragen :
1. Warum zahlt der Chef schlecht ? Was müßte sein , damit der besser zahlen will / kann ?
2. Man kann in Deutschland (woanders natürlich auch) überall leben . Warum können aber nicht Alle überall arbeiten ?
3. Was müßte sein damit dennoch Alle arbeiten können ?
4. Warum sind einige Jugendliche / Menschen - ich zitiere - "faul und dumm" ?
5. Warum ist der Akademiker angesehener als der Facharbeiter ?
6. Warum war der Bankenrettungsschirm - ich zitiere - "alternativlos ?
7. Woher ist das Geld für den Bankenrettungsschirm gekommen , wieviel Geld ist aufgewandt worden und wofür und warum eigentlich genau ?
8. Wie kommt eigentlich eine Finanzkrise zustande ?
9. Ist der (hochnotierte) Euro für wirtschaftlich schwache Länder Fluch oder Segen ? Begründung !
10. Warum ist es für Deutschland von Vorteil in den Eurorettungsschirm einzuzahlen , woher kommt dieses Geld , welche Beträge sind im Spiel und wer in Deutschland genau kommt in den Genuss dieses Vorteils ?

Noch `ne Frage :

von FEZ

Antwort auf folgenden Beitrag von FEZ am 24.05.2011 17:14 Uhr

Unsere Politiker sagen : Wir haben bisher mit der "sozialen Marktwirtschaft" herkömmlicher Prägung gut gelebt , also werden wir das auch weiterhin !
Frage : Was passiert , wenn die (Elektronik-) Firma Grundig sagt , man hätte bisher am Verkauf von Plattenspielern gut verdient , also werde man es auch weiterhin ?

...,

von Scofield

Fakten:

...derzeit sind 600 Lehrstellen in der Region frei,
...derzeit sind 1200 Stellen unbesetzt, in den kommenden 5 Jahren gibt es einen Fachkräftebedarf von etwa 20.000 Stellen,
... 60% der Arbeitslosen ( insbesondere Langzeit) sind so schlecht qualifiziert, dass sie eben deswegen nicht vermittelbar sind,
... Abwanderungsbewegung gibt es inbesondere unter hochqualifizierten Jugendlichen - dass die "dummen" hierbleiben nutzt zwar der NPD, schadet aber dem regionalen Wirtschaftsstandort. Es müssten also die "Dummen" nur besser ausgebildet werden um den regionalen Arbeitsmarkt auch zu nutzen. Das ist die Wahrheit!

Wer hier keine Arbeit hat ist meist faul/lustlos oder eben minder qualifiziert. Stellen gibt es mehr als genug, wenn auch nicht immer mit den besten finanziellen Rahmenbedingungen - aber das regelt der Wettbewerb in den kommenden 5 Jahren von selbst, dann zahlt der Chef auch für gute Leute mehr.

Unsinn

von Black7Seven

Antwort auf folgenden Beitrag von Scofield am 24.05.2011 11:59 Uhr

Wenn ich sowas höre platzt mir die Hutschnur ich bin seit 14 Jahren in der Nähe von Stuttgart arbeiten und wohne auch da und ein Strassenbauer hat da im Durchschnitt zwischen 14,50-16,00 Stundenlohn wo bekommt man denn hier sowas die chefs sind die schuldigen die drücken doch den Lohn und wenn du Hampelmann sagst hier sind 1200 Stellen frei wieso hauen denn alle ab?Was sind denn das bitteschön für Jobs, 1 Eurojobs oder bei Bäcker dreissig für 4,50 die Std?Die hätten mal lieber die ganze zeit nach der Wende die Mrd. euros in Arbeitsplätze investieren sollen.Und nicht in Seenlandschaften die keine sau braucht oder Ortsumgeheungsstrassen wo die Menschheit in den nächsten 25 jahren eh in dieser Region um 2/3 schrumpft.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

siehste

von Scofield

Antwort auf folgenden Beitrag von Black7Seven am 24.05.2011 12:38 Uhr

eben weil es nur zum Strassenbauer reicht bist du weg! hättest du (noch mal) was gelernt was hier gebraucht wird hättest du Arbeit! 700 Stellen mit Abschluss einer akademischer Ausbildung sind frei - Einstiegsgehalt für Berufsanfänger dabei jeweils mindestens 1400 Euro netto / Monat!
Klar haben Verkäufer, Bäcker, Friseure hier wenig Chance, davon haben wir hunderte zuviel. Aber probier' es doch mal in der Papierfabrik, als Eisenbahner bei Vattenfall, als Bauingenieur in der öffentlichen Verwaltung, als Pädagoge in den Arbeitsämtern. Hunderte Chancen für gut ausgebildete und bildungswillige Menschen!

1-Euro-Jobs sind übrigens keine Beschäftigung sondern Mobilisierungsmaßnahmen. Was da manchmal den Vereinen angedreht wird ist mehr peinlich als nützlich. Die wirklich guten ALGII Leute, die noch "brauchbar" waren für die Vereine sind längst in Arbeit. Jetzt kommen die, die nicht wollen oder nicht(s) können. Leider!

Ulknudel

von unbekannt

Antwort auf folgenden Beitrag von Scofield am 24.05.2011 13:06 Uhr

Als Akademiker kommen ich mehr als verarscht vor mit 1400Euro anzufangen,von was soll das Bafög bei vielen zurückgezahlt und wer kann damit eine Familie gründen bzw. ernähren werden Beschämend und lächerlich deine Meinung.Geh noch bischen in die Schule um deinen Geist zu schärfen.

Hey Lachkrampf ,

von FEZ

Antwort auf folgenden Beitrag von unbekannt am 25.05.2011 09:15 Uhr

den Lachkrampf habe ich mir schon abgewöhnt . Gestatte mir nur noch das "Weinen" .
Meine entwickelten "Selbstheilungskräfte" verhindern aber die nächste Stufe , den Wutausbruch .
Gestatte mir auch , die der Sache angemessene spitze Zunge mit gequältem Üben in Höflichkeit .
Indes , mit welcher Begründung sollen Akademiker nicht auch "abhartzen" .
So wie ein berühmter Gefreiter `mal gesagt hat , die jungen Leute seien zum Sterben für`s "Vaterland" da , so wird eben heute für`s "Vaterland" abgehartzt .
Freilich nicht ohne den Rest der Kohle noch bei Riester und Rürup abzuliefern .
Für das Leben nach dem Tode !

??

von unbekannt

Antwort auf folgenden Beitrag von Scofield am 24.05.2011 13:06 Uhr

Ihre Zeilen sind einfach beschämend. Fängt bei Ihnen der Mensch erst als Akademikerrang an?
Ihrer Schreiberei nach sind Sie entweder ein Amtsschimmell oder einfach nur ein ganz arroganter Schnösel. Dies zeigte mit Ihre Bemerkung zum Nur- Strassenbauer.
Und den restlichen Müll können Sie sich auch sparen - suchen Sie mal die Verbindung zur Realität.

und...

von Scofield

Antwort auf folgenden Beitrag von Scofield am 24.05.2011 13:06 Uhr

Übrigens haben die Milliarden nach der Wende der Generation Straßenbauer vor dir den Job vor Ort gesichert, denn die tausenden Bauprojekte haben regionale Arbeitsplätze über Jahre gesichert. Abhauen vor allem jene die keine hohen Abschlüsse haben - denn die werden hier (leider) kaum gebraucht.

Meine Zustimmung !

von Tin08

Mich wundert immer wieder,warum die Leute nicht gegen Sozialabbau,Rentenkürzungen,Hungerlöhne usw.usw. demonstrieren.Besonders den "Hungerlöhnern" müßte doch klar sein,daß diese die nächsten Armutsrentner sein werden ! Beiträge zu diesem Thema waren auch in der LR. zu lesen ! Noch schlimmer trifft es nur noch die Alg2 -Empfänger,die Spirale der Preiserhöhungen ist noch lange nicht beendet! Leute wehrt Euch,aber mit friedlichen und demokratischen Mitteln !

Herr Tin08,

von Scofield

Antwort auf folgenden Beitrag von Tin08 am 24.05.2011 10:12 Uhr

ihr Einlassungen sind immer ein Genuss. Spremberg hat die niedrigste ALquote in der Region, die höchste Einpendlerquote in Südbrandenburg, mit das höchste durchschnittliche Einkommen je Bürger der Region. Von Kinder-/ Alterarmut sind in Spremberg "nur" wenige bedroht.
Quacksalbern sie also nicht so ein Mist. In diesem Land geht es den Menschen mehr als gut. Solange ALGII Empfänger Handy, Kippen, Internet & PayTV finanzieren können, aber zum Essen die Tafel brauchen ist Armut ein relatives Empfinden! Armut unter AL können sie sich im Osten Europas ansehen! Die Nazithesen hier sind Taktik um die Leute zu verführen - hat Adolf damals genauso gemacht - worum es dann wirklich geht wird erst nach der Machtergreifung sichtbar. Rentenkürzung? - wenn sie von Nullrunden reden, dann bitte nicht vergessen das Rente und Löhne korrelieren, also bitte erst mehr Netto für die arbeitende Bevölkerung und dann für den pöbelnden Rentner wie sie!

Scoflield!

von Tin08

Antwort auf folgenden Beitrag von Scofield am 24.05.2011 11:45 Uhr

Auf solchen dummen Auslassungen pflege ich nicht zu antworten.Diese sind mehr als primitiv und entsprechen keinesfalls den Realitäten,eher Ihren Bildungsstand !

Scoflield!

von Tin08

Antwort auf folgenden Beitrag von Scofield am 24.05.2011 11:45 Uhr

Auf solchen dummen Auslassungen pflege ich nicht zu anTworten.Diese sind mehr als primitiv und entsprechen keinesfalls den Realitäten,eher Ihren Bildungsstand !

Na sowas...

von Scofield

Antwort auf folgenden Beitrag von Tin08 am 24.05.2011 12:15 Uhr

dumme Auslassungen?
Stimmt, für die von ihnen zurechtgelegten Halbwahrheiten sind das unbequeme Fakten. Sie behaupten hier eine ständige soziale Schieflage verschweigen aber den prosperierenden Entwicklungsweg Sprembergs. Ein Anstieg der Arbeitsplätze im Industriepark um etwa 10% in den letzten zwei Jahren. Den Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen um 9%, den Anstieg des Einkommenssteueraufkommens - was ein durchschnittlich höheren Nettolohn bedeutet, als dass sind unbequeme Fakten für die Schwarz-Weiß Theorie ihrer Sozialkritik. Ich wünschte mir meine Heimatstadt könnte einen ähnlichen Entwicklungsweg nehmen wie Spremberg.

Achso, wenn sie da so hohen Demonstrationsbedarf sehen melden Sie doch einfach eine Demonstration an, mal sehen ob Menschen ihrer Theorie dann folgend auf die Straße gehen - wo die Not in Spremberg doch so groß ist.

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