Graustein Seit dem Jahr 2002 gurrt es in Schuberts Taubenschlag in Graustein wieder. Hans-Jürgen Schubert hatte sich schon in der Jugendzeit der Brieftaubenzucht verschrieben, dann aber sein Hobby für Jahrzehnte unterbrochen.
15.03.2010
Brieftaubenzüchter Hans-Jürgen Schubert. Foto: Martina Arlt
Foto: Martina Arlt
Fast 100 Tiere besitzt der leidenschaftliche Züchter nun wieder. 50 Jungtiere lasse er pro Jahr heranwachsen, sagt der 66-Jährige. Er ist gebürtiger Lieskauer, wohnte in Wolkenberg und zog schließlich nach Graustein. „Ich habe eine Taube dabei, die in allen drei Orten Preise geflogen hat“, so Hans-Jürgen Schubert. Doch ein wachsames Auge muss der Grausteiner täglich haben, denn die größten Feinde der Tauben sind die Wanderfalken und Habichte. So sei es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Taube mit der Nummer 945 keinen Freiflug mehr bekommt und in der Voliere bleiben muss. „Dieses Tier hat die besten Leistungen gebracht. Es wurde bester Vogel der Reisevereinigung Hoyerswerda 2008 und auch die schnellste Taube im weitesten Flug 2007 mit 670 Kilometern von Venlo in den Niederlanden“, erklärt der Grausteiner Züchter.Immerhin rechne ein Züchter durchschnittlich mit einem Verlust von zehn bis 15 Prozent, es könne auch mehr sein.
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