Guben Die vier Landesligisten der Region blicken verhalten auf das Gezeigte in der Hinrunde zurück. Obwohl die Teams mit mit viel Optimismus in die Rückrunde gehen, rutschte der SV Süden Forst nach einer überraschenden Entscheidung des Verbandsgerichtes wieder auf den letzten Platz zurück. Der RUNDSCHAU-Check analysiert die Vereine.
09.02.2010
Das Verbandsgericht hob nach Formfehlern des Landessportgerichtes ein Urteil vom vergangenen November auf. Danach behält der SV Preußen Frankfurt/Oder die drei Punkte von den Spielen gegen den Neuzeller SV und gegen den 1. FC Guben. Die Folge ist eine Veränderung der Tabellenplätze. Schlusslicht ist daher das Team von Süden Forst. BSV Guben Nord. Die Neißestädter sind als Absteiger in diese Saison gestartet. Jedoch haben sie sich den Wiederaufstieg vorgenommen. So waren es die Gubener, die sich mit der Elf aus Miersdorf/Zeuthen einen spannenden Zweikampf lieferten. Zunächst haben die Kicker aus Hohenleipisch noch eine Rolle gespielt, aber sie bauten ab. Seit dem zehnten Spieltag haben die BSV-Kicker die Tabellenspitze inne. Somit gehen sie als Herbstmeister in die Geschichte ein. 1. FC Guben. Der Ortsrivale des Spitzenreiters blickt auf eine eher durchwachsene Hinrunde zurück. Besonders in den Heimspielen haben sie vieles vermissen lassen.
Erst der achte Spieltag brachte den Erfolg zurück. Auswärts wurde danach nicht mehr verloren – gerade in den Begegnungen bei den Randberlinern. So stimmten die Resultate gegen Blankenfelde- Mahlow, Ludwigsfelde II oder auch gegen Süden Forst und Vogelsang versöhnlich. Durchaus hielten die Neißestädter in ihrer Spielanlage dem Gegner stand. Die Grenzen wurden der Elf des 1. FC in den Spielen gegen Miersdorf/Zeuthen und auch im Derby gegen den BSV Guben Nord aufgezeigt. Vereinssprecher Lutz Materne: „Uns fehlt eigentlich ein Knipser, der für die nötigen Tore sorgt.“ Verzichten müssen die Gubener auf Christian Tzscheppan, der den Verein verlassen hat. SG Burg. Mit dem Auftaktspiel gegen Süden Forst, welches die Burger mit 4:3 gewannen, schien erst einmal alles glatt zu gehen. Doch in den folgenden Partien musste der Aufsteiger reichlich Lehrgeld zahlen.
Mühsam und mit reichlichen Umstellungen rissen die Spreewälder aber noch die Reißleine und konnten zumindest die Abstiegsränge verlassen. Prominentester Zugang ist Detlef Irrgang. Der sich in der Hinrunde einen Überblick in Burg verschaffte. Zu dessen Aufgaben sagte der Burger Trainer: „Seine Erfahrungen werden und sicher außerhalb des Spielfeldes weiter helfen, wo sich Detlef einbringen wird. Das schließt seinen gelegentlichen Einsatz in der Abwehrkette nicht aus. Dort wird er die nötige Ruhe ins Spiel bringen.“ Ein weiterer Zugang ist Tim Richter aus Klein Gaglow. Christian Much wechselt zum Kreisligisten nach Döbbern. Süden Forst. Die Personalsituation der Forster ist äußert angespannt. Insbesondere machte die Besetzung der Liberoposition arge Sorgen. Damit erklären sich auch die 37 Gegentore. Erst mit dem Einsatz von Florian Müller auf der Position stabilisierte sich die Defensive.
Hoffnungszeichen setzten die Forster immer dann, wenn die Elf für ihre Verhältnisse gut besetzt war. Die Ergebnisse gegen Teams aus der oberen Hälfte gegen Hohenleipisch (1:0), Erkner (0:0) oder Blankenfelde (0:1) bewiesen, dass die Süden-Kicker mithalten können. Die Aufgaben für die Rückrunde fasst Trainer Ronny Schneider zusammen: „Wir haben nur mit unserem Kampf, die Chance aus dem Keller zu kommen“. Bis auf Christian Skoluda, der wegen seiner Ausbildung nach Schönow wechselte, blieb das Team zusammen. Von Uwe Kneschk
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