26. November 2009, 00:00 Uhr

Von der Senftenberger Straße auf die Theaterbühne

Das Senftenberger Sozialprojekt „Phönix“ stellt sein erstes Theaterstück auf die Beine / Teilnehmer können berufliche Perspektiven ausloten

Senftenberg Wer kennt sie in der Kreisstadt nicht - die Gruppen von jungen Arbeitslosen, die sich nahezu täglich am Neumarkt treffen. Viele Passanten fühlen sich von ihnen zunehmend beim Einkaufen gestört. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, wurde das Projekt „Phönix“ von der Stadt Senftenberg ins Leben gerufen.

Anne Heuberger, Michael Apel und Claudia Kontschak leiten das Sozialprojekt „Phönix“. Foto: Susann Skiba Foto: Susann Skiba
Das Projekt läuft seit dem 1. Juni dieses Jahres und wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „BIWAQ“ drei Jahre lang gefördert. „Ziel ist es, die Ausbildungsfähigkeiten und Erwerbspers pektiven der derzeit 40 Teilnehmer zu stärken“, teilt Kai Reichelt, Stadtteilmanager Soziale Stadt, mit. Darüber hinaus sollen Schlüsselkompetenzen für den ersten Arbeitsmarkt bei langzeitarbeitslosen Erwachsenen gefestigt werden.

Die Teilnehmer werden von Streetworkerin Anne Heuberger direkt von der Straße „aufgelesen“ oder über die Agentur für Arbeit vermittelt. Dazu ist sie regelmäßig am Neumarkt, vor Supermärkten und am Pavillion im Schlosspark unterwegs oder klappert im Sommer die Jugendtreffpunkte am See mit dem Rad ab.
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Erstellt am: 26. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 26. November 2009, 10:18 Uhr
Autor: Melanie Sonnenbrodt

Melanie Sonnenbrodt

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