03. Februar 2012, 00:00 Uhr

Sparen wir uns die Aufpasser

Bei den meisten Kraftfahrern liegt die Führerscheinprüfung schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurück. Seitdem hat sich in der Straßenverkehrsordnung einiges geändert.

Wer Kinder im fahrschulfähigen Alter hat, kann sein Wissen beim Abfragen unkompliziert auffrischen. So habe ich es getan und einiges Neues gelernt. Es werden aber auch immer mehr Verkehrsschulungen angeboten. Dieses Relikt aus DDR-Zeiten hat bei vielen noch einen bitteren Nachgeschmack, weil sie einst zu einem Besuch verdonnert wurden. Heute gehen fast nur die Älteren hin. Die Jahrgänge darunter denken, noch (fast) alles zu wissen und ihre Lücken durch Erfahrung wettmachen zu können. Die gestrige Kontrolle in Senftenbergs verkehrsberuhigter Innenstadt hat eindrucksvoll bewiesen, dass eine Vielzahl von Kraftfahrern von bestimmten Regeln entweder keine Ahnung hat oder sie ignoriert. Zugegeben: Die Kontrollen sind lästig. Aber wenn sich alle an die Regeln halten würden, bräuchten wir die Aufpasser nicht.

manfred.feller@lr-online.de
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 12:02 Uhr
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