27. September 2011, 00:00 Uhr

Rund 4000 Besucher nutzen in Schwarzheide Angebot der BASF

Tag der offenen Tür zeigt Produktpalette am Standort

Schwarzheide Mehrere Tausend Besucher haben sich Sonnabend bei der BASF umgesehen. Der Tag der offenen Tür lockte ehemalige Mitarbeiter, aber auch Familien an den drittgrößten Konzernstandort in Europa.

Tausende kamen zum Tag der offenen Tür BASF Schwarzheide. Foto: Bernd Balzer/bab1 Foto: Bernd Balzer/bab1
Schon kurz vor 10 Uhr hatte sich vor dem Werkzaun eine Menschentraube gebildet, sodass bereits erste Schätzungen von 3000 Besuchern ausgingen. Auffallend viele Eltern hatten ihre Kinder mitgebracht.

Der siebte Tag der offenen Tür bei der BASF Schwarzheide GmbH stand unter dem Motto „Chemie, die verbindet“ und lockte am Ende etwa 4000 Besucher aus der gesamten Region an. Ihnen wurde in einem bunten Programm gezeigt, wo überall Chemie im Alltag vorkommt, wie spannend und vielseitig diese Naturwissenschaft und wie vielfältig das Lausitzer Chemieunternehmen ist. Bei Werksrundfahrten mit Bus und Regionalbahn erhielten die Besucher einen Überblick über den drittgrößten BASF-Standort in Europa. Bei Zielfahrten zu insgesamt 14 Anlagen der BASF und am Standort angesiedelten Unternehmen wurden die dort hergestellten Schaumstoffe, Pflanzenschutzmittel, Polyurethane, Kunststoffe und Lacke vorgestellt.

Den alten Betrieb angeschaut

Unter den Besuchern war auch Wolfgang Ihle aus Schwarzheide. Der heute 72-Jährige arbeitete von 1966 bis 1997 in der Forschung. „Ich bin heute hier, weil ich sehen möchte, was sich seit dem letzten Tag der offenen Tür vor sechs Jahren alles verändert hat, was neu gebaut wurde und wo meine Söhne arbeiten“, sagte Ihle. So ein Tag biete schließlich auch immer die Chance, ehemalige Kollegen zu treffen und alte Geschichten wieder wach werden zu lassen. „Leider nimmt die Zahl der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen stetig ab, sodass ich auch heute weniger Kollegen getroffen habe.“ Aber die Rundfahrten und die Zielfahrten durch das Werk seien hochinteressant gewesen. „Bloß gut, dass die BASF einen Teil der alten Backsteingebäude stehen gelassen hat“, kann Ihle dem etwas Gutes abgewinnen, „so kann man sich noch gut orientieren.“ Ihle zieht sein persönliches Fazit: „Man muss immer wieder staunen, wie ordentlich das Werk heute aussieht, kein Vergleich zu früher. Damals war überall Rost und man sah die Dampffahnen aus undichten Ventilen ausströmen. Es war halt ein Glückstreffer, dass die BASF das Werk übernommen hat. Das wird einem heute bei so einem Tag der offenen Tür richtig bewusst.“
Extras zum Artikel
Schlagworte zum Artikel:
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:

Erstellt am: 27. September 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 27. September 2011, 10:01 Uhr
Autor: Von Bernd Balzer

Jüngste Kommentare

Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden
Kommentar hinzufügen

Noch kein Passwort? Hier registrieren