Klettwitz
Das Qualifying beim Saisonfinale der Red Bull Air Race-WM 2010 hat am Samstag begonnen. Am Nachmittag waren die Qualifizierungsflüge vorgesehen. Das Wetter spielte jedoch nicht so recht mit. Aufgrund der starken Regenfälle musste das Qualifying zeitweilig unterbrochen werden.
Wegen Regenschauern seien einige Übungsflüge gestrichen worden, teilte der Veranstalter mit. Unter strengen Sicherheitsauflagen treten auf dem EuroSpeedway Lausitz 14 Piloten mit ihren Propellerflugzeugen im Kampf um die beste Zeit an.
Darunter der deutsche Pilot Matthias Dolderer. Er startete am Samstag als erster. Ein Pylon-Hit hatte ihm im Abschlusstraining nach den Plätzen zwei und fünf am Donnerstag jeoch erneut eine Top-Platzierung gekostet, berichtete der Pilot. Demnach musste der Allgäuer mit Rang 14 vorliebnehmen. "Das vierte Training ist gründlich daneben gegangen. Meine Netto-Zeit wäre super gewesen, aber der Pylon-Hit hat mich dann weit zurückgeworfen. Ich bin guter Dinge, morgen einen guten Lauf hinzulegen. Der Flieger läuft super, und der Track liegt mir sehr", sagt er.
Dolderer will bei seinem Heimrennen vor allem "Spaß haben" und freut sich darauf, "die Zuschauer und Fans zu sehen und zu hören." Er war am Mittwoch der erste Pilot, der mit einem Flugzeug auf dem EuroSpeedway gelandet ist.
Die Finalrennen sind für den morgigen Sonntagnachmittag geplant. Der Veranstalter rechnet mit etwa 100 000 Besuchern bei der zweitägigen Veranstaltung.
Das auch als „Formel 1 der Lüfte“ bezeichnete Spektakel ist das Finale der Weltmeisterschaft.
Red Bull Air Race auf dem EuroSpeedway Lausitz (Lausitzring): Peter Besenyei (HUN) Foto: Peter Aswendt (www.aswendt.de)
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