Lübbenauer Brücken machen Sorgen
Morsches Holz zwingt zu Einschränkungen / Teure Sanierung / Bald Rohrdurchlässe?
Lübbenau Teure Spreewald-Markenzeichen: Am Leiper Weg in Lübbenau machen zwei Brücken große Sorgen. Sie sind marode, und die Sanierung kostet mehr Geld als veranschlagt. In der Stadt wird schon laut darüber nachgedacht, ob man alle Brücken ersetzen muss – oder ob Rohrdurchlässe reichen.
Die Stadt will die Einengung nochmals prüfen – sieht sich aber mit einem mittlerweile drängenden Problem konfrontiert. Immer mehr Brücken verschleißen schneller als erwartet. Ersatzneubauten sind fällig, und sie sind teuer. Mehr als 400 000 Euro muss die Stadt derzeit aufbringen, um die Brücke über den Südumfluter wie geplant ersetzen zu können. Die im Haushalt veranschlagten 704 000 Euro reichen nicht. „Das ist ein Ergebnis der Ausschreibung. Wir hatten viele Bieter, sodass man davon ausgehen muss, dass wir mit einer neuen Ausschreibung kein besseres Ergebnis erzielen“, konstatiert der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Hartmut Klauschk. Dabei hat Lübbenau Glück im Unglück: Da der Kreisverkehr an der Geschwister-Scholl-Straße/L 49 mangels Fördermitteln vom Land nicht gebaut werden kann, ist kommunales Geld frei. Das soll nun in den Brückenbau am Leiper Weg fließen. Alle Beteiligten wissen jedoch, dass solche Geld-Quellen selten zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig „verabschieden sich die Brücken von der Qualität“, sagt Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos). Offenbar sei die Eichen-Gründung „nicht dauerhaft geeignet. Wir werden wohl fast alle Brücken in den nächsten Jahren erneuern müssen.“ Das wäre allein technisch schwierig: Auf den engen Wegen kommt die schwere Technik kaum bis an die Brücken. Fraglich sei zudem, ob es dafür Fördermittel gibt. Bleiben diese aus, dann wird wohl eine Überlegung von Wenzel sehr schnell auf die Tagesordnung rücken. „Müssen wir alle Brücken erneuern oder reichen gegebenenfalls auch Rohrdurchlässe?“
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Zum themaIm Umfeld der zweiten Brücke am Leiper Weg, der über den Südumfluter, sind bereits Bäume gefällt worden, um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen. Die neue Brücke (Kosten: etwa 1,1 Millionen Euro) soll spätestens Ende August stehen. Während der Bauarbeiten bleibt der Südumfluter (Leineweberfließ) gesperrt. Eine Umfahrung ist über Uska Luke und Spree möglich. Zum Brandenburg-Tag am 1. und 2. September soll es keine Behinderungen mehr geben.
Zum themaIm Umfeld der zweiten Brücke am Leiper Weg, der über den Südumfluter, sind bereits Bäume gefällt worden, um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen. Die neue Brücke (Kosten: etwa 1,1 Millionen Euro) soll spätestens Ende August stehen. Während der Bauarbeiten bleibt der Südumfluter (Leineweberfließ) gesperrt. Eine Umfahrung ist über Uska Luke und Spree möglich. Zum Brandenburg-Tag am 1. und 2. September soll es keine Behinderungen mehr geben.
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Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 09. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 09. Februar 2012, 01:28 Uhr
Autor: Von Jan Gloßmann

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