12. März 2010, 00:00 Uhr

Klinik für Innere Medizin modern wie nie zuvor

Neue Funktionsabteilung geht in Lauchhammer in Betrieb

Lauchhammer Im Klinikbereich Lauchhammer des Klinikums Niederlausitz ist ein weiterer baulich umgestalteter Bereich seiner Bestimmung übergeben worden: Die Funktionsabteilung der Klinik für Innere Medizin hat ihre neuen Räume bezogen. Zentral stehen hier modernste Diagnoseverfahren zur Verfügung. Patienten können sich künftig manche Fahrt zu Spezialuntersuchungen in entfernte Großkliniken wie Dresden oder Berlin sparen.

Seit dem vergangenen Jahr wird der Klinikbereich Lauchhammer mithilfe von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II saniert und baulich umgestaltet. Investitionen in Höhe von insgesamt sieben Millionen Euro sind für den Klinikstandort Lauchhammer geplant. Nun ist ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg erreicht worden. Im Erdgeschoss der so genannten „amerikanischen Villa“ hat die neue Funktionsabteilung der Klinik Innere Medizin ihre neue Heimstatt gefunden. „Wir freuen uns, den Patienten künftig eine Vielzahl diagnostischer Untersuchungen anbieten zu können. Darunter sind auch neue Diagnose-Verfahren, für die die Patienten bisher lange Wege nach Dresden oder Berlin auf sich nehmen mussten“, erklärte Chefarzt Martin-Günther Sterner.

In der neuen Funktionsabteilung gibt es drei hochmodern ausgestattete Räume für endoskopische Untersuchungen verschiedenster Art, wie zum Beispiel Spiegelungen innerer Organe wie der Speiseröhre, des Magens und des Darms.

Darüber hinaus wird die Klinik in den nächsten Wochen noch mit einem Spezialgerät für Ultraschalluntersuchungen des Magen-Darm-Trakts von innen ausgestattet. Krankheiten am Herz-Kreislauf-System diagnostizieren die Ärzte weiterhin mittels EKG, Blutdruckmessung und Ultraschall. Außerdem gehören auch Röntgenuntersuchungen zum Tätigkeitsfeld der Medizinischen Klinik I. „Diese nehmen wir in einem vierten Raum vor, der sich allerdings in der Radiologie befindet“, so Martin-Günther Sterner.

Pünktlich zum Umzug in die neuen Räume sei nun auch das ärztliche Team der Klinik für Innere Medizin komplett, freute sich der Klinik-Chef. Neben dem Chefarzt wirken künftig drei Oberärzte und sieben Stationsärzte für das Wohl der Patienten, damit sind alle Facharztstellen besetzt. Diese im Vergleich zu früheren Jahren „komfortablere Personalausstattung“ bietet laut Sterner nunmehr die Möglichkeit, in der Inneren Medizin auch zusätzliche Angebote zu unterbreiten.

„Unser Konzept wird es sein, ein ganzheitliches medizinisches Angebot zu offerieren. Wir möchten persönliche Medizin betreiben, die individuell auf den Patienten eingeht“, erklärte er am Mittwochabend während der offiziellen Vorstellung der Funktionsabteilung vor niedergelassenen Ärzten und weiteren Gästen. Neben der klassischen Schulmedizin sollen demnach zusätzlich ausgewählte Methoden der Homöopathie oder der chinesischen Medizin angewendet werden. Das sei wichtig vor allem auch bei Krebspatienten, die zukünftig noch in größerer Zahl in der Klinik für Innere Medizin betreut werden. „Wir wissen gerade in diesem Bereich, wie wichtig der Einklang von Seele und Geist mit dem Körper ist“, so Chefarzt Sterner.
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Erstellt am: 12. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 12. März 2010, 10:50 Uhr
Autor: Von Catrin Würz

Von Catrin Würz

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