Ein Meer von Dünnschichtsolarmodulen fängt im Solarpark in der Lieberoser Heide Sonnenenergie ein. Archivfoto: dpa
Der Solarpark sei 152 Hektar groß und umfasse vier Felder in den Orten Meuro und Schipkau. Das sagte eine Sprecherin des Generalunternehmers GP Joule im nordfriesischen Reußenköge (Schleswig-Holstein) am Dienstag. Die beiden Firmen unlimited energy GmbH aus Berlin und Luxcara GmbH aus Hamburg investierten den Angaben zufolge 140 Millionen Euro in das Projekt.

Auf der alten Lausitzer Bergbaufläche wurden seit April 306 000 Solarmodule installiert. Wegen der kurzen Bauzeit hat das Projekt Solarpark Meuro aus Sicht der Investoren Maßstäbe gesetzt. Mit der dort pro Jahr erzeugten Strommenge kann eine Kleinstadt mit 17 500 Haushalten versorgt werden, hieß es. Jährlich würden somit 52 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid eingespart.

Das mit 53 Megawatt Leistung bisher größte deutsche Solarkraftwerk steht ebenfalls in Südbrandenburg auf einem alten Truppenübungsplatz in der Lieberoser Heide. Mit dem dort produzierten Strom kann der Jahresbedarf von rund 15 000 Haushalten gedeckt werden. In der Lausitz wird vor allem Braunkohle zur Stromerzeugung gefördert.