08. August 2010, 17:34 Uhr
Bonhomme ist Weltmeister 2010 der Red Bull Air Race
Klettwitz
Paul Bonhomme aus Großbritannien hat sich am Sonntag auf dem EuroSpeedway Lausitz zum zweiten Mal den Weltmeistertitel im Red Bull Air Race gesichert. Der 55-Jährige ist auch vorerst der letzte Weltmeister im spektakulären Luftrennen - die Serie legt jetzt bis 2012 eine Pause ein. Mit Video!
Der Brite Paul Bonhomme ist der alte und neue Red Bull Air Race-Weltmeister. „Mr. Konstant“, wie ihn der deutsche Pilot Matthias Dolderer
treffend bezeichnet, reichte dazu ein zweiter Rang beim Saisonfinale auf dem EuroSpeedway Lausitz. Den insgesamt siebten Einzelerfolg des neuen Vize-
Weltmeisters Hannes Arch (Österreich) konnte der 45-Jährige aus Cambridgeshire beim ersten Rennen auf deutschem Boden seit 2006 aber nicht
vermeiden. Dritter wurde der Australier Matt Hall. „Ich kann nicht sagen, welcher WM-Titel mir mehr bedeutet. Ich bin nur froh,
zwei Mal hintereinander Weltmeister geworden zu sein“, erklärte Bonhomme, der in 50 WM-Rennen 36 Mal auf dem Podium stand.
Lausitz-Sieger Arch erklärte: „Ich wollte hier gewinnen. Der Sieg hier bedeutet mir viel“. Insgesamt verfolgten das Rennwochenende auf dem EuroSpeedway Lausitz 118 000 Zuschauer, teilt der Veranstalter mit. Es war das erste Red Bull Air Race-Rennen auf einer permanenten Rennstrecke überhaupt in der achtjährigen Geschichte der WM-Serie. „Das hier ist eine Motorsportarena, und wir sind ein Motorsport“, lobte Bonhomme die Location in der Lausitz.
Eine große Party war das Abschlussrennen auch für Matthias Dolderer. Der 39-Jährige aus dem Allgäu flog vor seinen Fans auf Rang sieben und verbesserte sich damit in der WM-Gesamtwertung nochmals um einen Rang auf Platz acht.
Die WM-Gesamtwertung der Red Bull Air Race-WM 2010
1. Paul Bonhomme (GBR/64), 2. Hannes Arch (AUT/60), 3. Nigel Lamb (GBR/55), 4. Kirby Chambliss (USA/41), 5. Pete McLeod (CAN/33), 6. Nicolas
Ivanoff (FRA/33), 7. Matt Hall (AUS/31), 8. Matthias Dolderer (GER/26), 9. Michael Goulian (USA/24), 10. Peter Besenyei (HUN/21), 11. Alejandro Maclean
(ESP/9), 12. Yoshihide Muroya (JPN/5), 13. Sergey Rakhmanin (RUS/4), 14. Martin Sonka (CZE/2), 15. Adilson Kindlemann (BRA/0).
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