Vetschauer Schulzentrum wünscht sich Wendisch ab Klasse 7
Von Hannelore Kuschy Der Leiter des Vetschauer Schulzentrums „Dr. Albert Schweitzer“, Steffen Bretschneider, hat einen Wunsch: „Ab dem neuen Schuljahr wollen wir das Witaj-Projekt ab Klasse 7 weiterführen.“ Das könnte Teil des neuen Schulprogramms werden, das erarbeitet wird.
Zu diesen Stärken gehört ganz sicher das Praxislernen. Die 10. Klassen, die Bretschneider zufolge immer besser werden, erfahren zum Beispiel bei Praktika beizeiten, wie es sich im Berufsleben anfühlt. „Im vergangenen Jahr hat jeder Abgänger der 10. Klasse eine Lehrstelle bekommen. Ohne Frage ist das mit Ausdruck einer guten Qualifizierung“, sagt der Schulleiter. Auch diesmal haben die Schüler eine Berufsberaterin an ihrer Seite, die sie begleitet.Neu wird noch im Januar, dem Geburtsmonat Schweitzers, ein Albert-Schweitzer-Projekttag sein, der von nun an jedes Jahr stattfinden soll. Alle Schüler der Klassen 1 bis 10 werden sich in unterschiedlicher Weise daran beteiligen. „Auch de neuen Film über Albert Schweitzer wollen wir einbeziehen“, sagt Steffen Bretschneider. Eine neue Tradition soll demzufolge geboren werden, eine andere droht nach ihrem 20. Jahr zu scheitern.
In diesem Winter fahren Grund- und Oberschüler aus den 5. und 8. Klassen zum 20. Mal gemeinsam für eine Woche nach Tschechien auf Winterklassenfahrt. Das schweiße die Kinder zusammen, so der Schulleiter. Gleichzeitig aber befürchtet er, dass diese Fahrten wegen des steigenden finanziellen Aufwandes kaum mehr machbar sein werden. Zwar hat sich der Förderverein sehr engagiert, doch letztlich ist es auch eine Frage, ob sich die Eltern das weiterhin leisten können. „Das hat einen sozialen Hintergrund, denn wir wollen auf keinen Fall, dass nur jene Kinder fahren können, deren Eltern das Geld dafür aufbringen können“, versichert der Schulleiter.
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Erstellt am: 04. Januar 2011, 13:09 Uhr
Geändert am: 04. Januar 2011, 16:49 Uhr
Autor: Vetschau

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