Lübbenau
Auf dem Lübbenauer Ostermarkt war es am Samstagnachmittag anfangs noch sehr übersichtlich. Ein Regenschauer trieb die Besucher unter die Vordächer der Buden und Stände. Aber dann füllte sich der Kirchplatz in der Altstadt zusehens. Das Wetter blieb gnädig, und so langsam kamen Einheimische wie Gäste. Besonders dicht umlagert war das Gatter mit den Osterlämmern
Jeder wollte mal über das flauschige Fell der Tiere streichen. Die Berliner Familie Sermez hatte im Hotel vom Ostermarkt erfahren und unternahm bei einer Fahrradtour diesen kleinen Abstecher. „Ich habe vor 15 Jahren meine Diplomarbeit über Böden und Pflanzen im Spreewald geschrieben und habe es einfach nicht geschafft, den Spreewald danach noch einmal zu besuchen. Nun erkenne ich die Dörfer und Städte kaum wieder, so viel hat sich zum Positiven verändert“, zeigte sich Philine Sermez beeindruckt.
Dass der strenge Winter seine Spuren hinterlassen hat, merkte Gärtner Franz Heitzendörfer aus Glashütte: „Die Leute kaufen besonders Kräuterstauden wie Rosmarin, denen das Wetter wohl überall den Garaus gemacht hat.“ Die noch junge Gärtnerei setzt auf komplett biologischen Anbau sämtlicher Kulturen, eben auch der Blumen und Stauden.
Katja Lehmann verkaufte Spreewaldtypisches. Auch ihr Stand war gut besucht. „Die Leute kaufen eingelegte Gurken in allen Variationen, besonders gut gehen unsere Eimerchen“, erzählte sie erfreut.
Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden