Ortsvorsteherin Ina Mütze: „Satzungsentwurf ist unsozial“
Vetschauer Friedhofsgebühren erneut auf dem Prüfstand
Vetschau Die Friedhofssatzung und die Gebührensatzung, seit Wochen Gesprächsthema in Vetschau, bleiben auf der Tagesordnung. Grund sind die hohen Gebühren, die um ein Vielfaches steigen würden, werden sie vom Stadtparlament beschlossen.
Ina Mütze, Laasower Ortsvorsteherin, bezeichnet die Gebührensatzung als „unsozial“ und sagt: „Die Gebühren sollen für 20 Jahre im Voraus gezahlt werden. In dieser Zeit aber müsste sich der Verwaltungsaufwand verringern. So ist es aber nicht.“ Außerdem seien die Leistungen der Vereine in vielen Orten zu berücksichtigen. „Wir wollen nicht, dass der Satzungsentwurf abgeschmettert wird. Es müssen nur die Hausaufgaben gemacht werden, die zu einem Vorschlag führen, der von der Mehrheit akzeptiert wird.“
Sind beide Satzungsentwürfe vor zwei Monaten durch den Hauptausschuss verabschiedet worden, folgten die Abgeordneten in ihrer Sitzung Anfang April einem Antrag der WGO, sie noch einmal in den Hauptausschuss zu verweisen. Der tagt am Donnerstag, 19. Mai, 18 Uhr, im Sitzungszimmer der Stadtverwaltung. Während die Stadt darauf verweist, dass sie kostendeckend arbeiten muss, war der Tenor bei der Stadtverordnetenversammlung: Diese hohen Gebühren sind den Bürgern nur schwer zu vermitteln.
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Erstellt am: 30. November 1999, 00:00 Uhr
Geändert am: 09. Mai 2011, 14:00 Uhr
Autor: H. Kuschy

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