Lübbenauer Spreeweltenbad im Abrissplan
Lübbenau bestimmt Förder-Schwerpunkte für Alt- und Neustadt
Lübbenau Da fuhr so manchem Abgeordneten der Schreck in die Glieder: Ausgerechnet das Spreeweltenbad Lübbenau, eines der Markenzeichen der Stadt schlechthin, steht im Abrissplan der Kommune. Offiziell heißt das Dokument „Gebietskulisse zur Städtebauförderung“.
Entwarnung gibt die Stadtverwaltung: Das Papier sage nicht, was alles abgerissen werden soll im Rahmen des Stadtumbaus. „Die Fördermittel werden weniger, daher müssen die Kulissen verkleinert werden“, sagt Stadtplaner Peter Brandt. Die Stadt konzentriere sich damit auf Förderschwerpunkte. Der Bad-Bereich an der Alten Huttung stand auch schon im vorhergehenden Plan – damals musste die Kommune noch davon ausgehen, Fördermittel für den Abriss eines nicht über das Kellergeschoss hinausgekommenden Bau in der Huttung zu benötigen. Die Fläche ist mittlerweile verkauft; dort soll jetzt ein Altenheim entstehen. Die weitere Entwicklung des Bad-Standortes werde ebenfalls nicht behindert.
Schwerpunkte des Stadtumbaus und der Stadtsanierung bleiben zum einen weite Teile der Altstadt, zum anderen die Neustadt zwischen Bahn, Berliner Straße, Lindenweg, Otto-Grotewohl-Straße und Schweitzer-Eck. Damit folgt Lübbenau der Strategie, die Stadt im Kern zu stärken und – wenn nötig – vom Rand her abzureißen.
Nicht im Fördergebiet sind beispielsweise das Kolosseum und das Musikerviertel – letzteres ist jüngst von der GWG als attraktiver Standort hergerichtet worden.
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 10:37 Uhr
Autor: Jan Gloßmann

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