02. Februar 2012, 00:00 Uhr

Kulturscheune Raddusch braucht eine Heizung

Stadt Vetschau soll die Spielvereinigung unterstützen

Raddusch Für den Ausbau der Sport- und Kulturscheune soll die Stadt Vetschau die Spielvereinigung unterstützen. Das Gebäude steht auf städtischem Boden und wird gegenwärtig saniert. Im Herbst soll darin eine Tagung stattfinden.

Die Sport- und Kulturscheune in Raddusch soll zum Frühjahr noch einen Fassadenanstrich bekommen. Foto: H. Kuschy
Im kommenden Frühjahr soll der erste Bauabschnitt an der Sport- und Kulturscheune abgeschlossen werden. Dann werden die Fassade gestrichen und die Pflasterarbeiten beendet. Um den Fußboden zu verlegen, fehlt derzeit allerdings die nötige Raumtemperatur. Deshalb soll eine Dunkelstrahler-Deckenheizung eingebaut werden. Dafür wird mit Kosten von rund 11 000 Euro gerechnet.

Die Fraktion Wählergruppe Ortsteile (WGO) hat im Wirtschaftsausschuss den Antrag gestellt, die Stadt möge die Spielvereinigung Raddusch dabei unterstützen, denn die Scheune steht auf städtischem Grund und Boden. Die Abgeordneten stimmten zu, vor allem, weil auf die Stadt bis auf die monatliche Grundgebühr für den Gasanschluss keine zusätzlichen Kosten zukommen.

Ein Grund, weswegen eine Heizung benötigt wird, ist nach Auffassung der Fraktion auch die Tatsache, dass viele Gruppen Interesse gezeigt haben, die Scheune zu nutzen. Einmal wöchentlich wolle beispielsweise die Kita den Raum für sportliche Aktivitäten nutzen. Die Jugendtanzgruppe übe außerhalb der Saison zweiwöchentlich, und die Jugendlichen des Jugendtreffs würden sich in den Wintermonaten gern dort sportlich betätigen. Wie es in der Begründung des Antrags weiter heißt, warten auch zwei Seniorensportgruppen auf die Freigabe der Halle. Schließlich soll Ende Oktober die Tagung Brandenburger Dörfer in der Sport- und Kulturscheune stattfinden.
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Erstellt am: 02. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 02. Februar 2012, 11:12 Uhr
Autor: Von Hannelore Kuschy

Von Hannelore Kuschy

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