04. Februar 2012, 00:00 Uhr

Heizkraftwerk Vetschau unter Volldampf

Vetschau Vervielfacht hat sich bei der Eiseskälte der Fernwärmebedarf der Vetschauer. Das Heizkraftwerk der enviaM arbeitet deshalb unter Volldampf, um die 2200 Haushalte, Schulen, Kitas, die Feuerwehr und auch Transtec, als größtem Abnehmer, zu versorgen.

Die Kontrolle der Anlagen im Vetschauer Heizkraftwerk ist gerade unter den derzeitigen Winterbedingungen besonders wichtig. Beim Rundgang sind hier Thomas Müllrick (l.), Leiter Betrieb-Wärme, und Uwe Kaiser, Obermonteur Fernwärme. Foto: H. Kuschy Foto: H. Kuschy
Wie Thomas Müllrick, Leiter Betrieb-Wärme, erklärt, werden in den Sommermonaten 30 Tonnen Braunkohlenstaub pro Woche angefahren. Derzeit werde diese Menge an jedem Tag benötigt. In Spitzenzeiten wie morgens müsse auch der Heizölkessel, sonst die Reserve, angefahren werden. „Bei dieser Kälte kontrollieren wir auch öfter die Hausanschlussstellen, ebenso die unterirdischen Schächte und das Kanalsystem“, sagt der Experte. Etwa die Hälfte des gesamten Fernwärmenetzes in der Stadt, das aus der Zeit um 1967 stamme, sei bereits saniert. Seinen Braunkohlenstaub bezieht das Kraftwerk aus dem Tagebau Welzow. In Schwarze Pumpe wird die Kohle gemahlen und nach Vetschau gebracht. Mit dem Ende des Kraftwerkes 1996 wurde das Heizkraftwerk nahe der Pieckstraße für rund neun Millionen D-Mark errichtet.
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Erstellt am: 04. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 04. Februar 2012, 02:37 Uhr
Autor: H. Kuschy

H. Kuschy

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