26. April 2010, 00:00 Uhr

Ein Mini-Seenland aus Edelstahl wird zum IBA-Finale „befüllt“

Mobiles Modell der Lausitzer Seen entsteht

Großräschen Wie ein riesiges Puzzle aus Edelstahl ist für die IBA-Terrassen in Großräschen ein Modell des Lausitzer Seenlandes entstanden. Zum Auftakt des Finaljahres der IBA wird das Modell am 24.

Großräschener Metallbauer schweißen hier gerade am Geierswalder See (vorn) und am Partwitzer See. Als Ganzes wird das Seenland-Modell aber erst zur IBA-Finaljahr-Eröffnung am 24. April enthüllt. Foto: WAL-Betrieb/Steffen Rasche Foto: WAL-Betrieb/Steffen Rasche
April als einer der Höhepunkte in der Ausstellung „Die Neueroberung einer Landschaft“ präsentiert. Dann wird mithilfe des Senftenberger WAL-Betriebes sogar schon das Wasser zwischen den Seen fließen.

Die Großräschener Metallbaufirma Kubiak hat ein plastisches dreidimensionales Modell des Lausitzer Seenlandes ganz in Edelstahl montiert. Auf einer Fläche von 19 Metern Länge mal neun Metern Breite ist der künftige schiffbare Seenverbund im Miniaturformat entstanden. Geboren in den Köpfen der kreativen Mitstreiter um IBA-Geschäftsführer Prof. Dr. Rolf Kuhn wurden frühzeitig Förderer und Unterstützer für dieses Vorhaben gesucht und in der regionalen Wirtschaft gefunden. Auch der Senftenberger Wasserdienstleister WAL-Betrieb hat spontan sein Interesse bekundet und dies mit finanzieller Unterstützung und Know-how untermauert. „Wir werden das Modell zum Leben erwecken und die Seen und Kanäle mit unserem Wasser fluten“, verkünden stolz die Geschäftsführer vom WAL-Betrieb, Karin Rusch und Marten Eger.

Das Wasser im Seenland-Modell wird sich in einem ständigen Kreislauf bewegen. Wie aufwendig dies ist, verdeutlicht der Einsatz hochmoderner Techniken bis hin zu einer UV-Anlage. Verkeimungen und Algenbildungen müsse man genauso vorbeugen wie einer zu starken Erhitzung des Wassers, teilt WAL-Betrieb mit. Aber in diesem Metier kenne sich das Wasserunternehmen ja bestens aus.

„Wir sind hoch erfreut, kompetente Partner für unser Seenlandmodell gefunden zu haben. Wieder wurde eine Vision Wirklichkeit“, so Prof. Dr. Rolf Kuhn. Neben dem WAL-Betrieb finanziert das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft einen Großteil der Herstellungskosten. Das Modell ist so konzipiert und gebaut, dass es auch transportabel ist und zukünftig zu großen Anlässen auch an anderen Orten gezeigt werden kann.
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Erstellt am: 26. April 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 26. April 2010, 11:31 Uhr
Autor: Catrin Würz

Catrin Würz

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