Cottbus
Aus dem Proteststurm der Bürger, im Internet und einiger Mitglieder hat der Marketing- und Tourismusverband jetzt seine Konsequenzen gezogen: Das Motiv der umstrittenen neuen Cottbuser Wort-Bild-Marke verschwindet in den Schubladen. Die Verbandsmitglieder werden es nicht nutzen.
Das umstrittene Motiv.
Das ist eines der Ergebnisse einer rund einstündigen Aussprache. Graf atmet auf Kritiker wie Hermann Graf von Pückler atmen auf. „Gott sei Dank, es ist gut, dass dieses Gekrakel endlich aus der Welt ist“, sagt er. „Ich freue mich, dass Cottbus nicht mehr damit in die Öffentlichkeit treten muss. Der Verband sollte seine Kraft jetzt für wichtigere Dinge aufwenden.“ Jury- und Verbandsmitglied Bernd Koch, Chef der städtischen Congress, Messe und Touristik GmbH, hält die Entscheidung, das Bild des Signets in der Versenkung verschwinden zu lassen, für „gut und klug, weil sie zeigt, das die Verbandsmehrheit die öffentliche Meinung respektiert“. Trotzdem sei das kein Tag zum Jubeln, sondern eher ein unglücklicher, „weil wir als Verband im Vorfeld keine bessere Wort-Bild-Marke hinbekommen haben“. Verbandschef und Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) sagt: „Das Signet war ohnehin nur das Sahnehäubchen.
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