22. Februar 2012, 00:00 Uhr

Calauer Schweiz: Natur ist größter Schatz

Hans-Joachim Emmrich sucht ehrenamtliche Helfer für Quellwassermessungen

Calau Zur Jahreshauptversammlung hat der Heimatverein Calau nicht nur ein lebhaft diskutiert, sondern auch einen besonderen Gast eingeladen: Hans Joachim Emmrich aus Buchwäldchen, Urgestein des Naturschutzes und eine Leitfigur, wenn es um den Erhalt der Calauer Schweiz geht, warb bei den Calauern um Hilfe bei der Quellwassermessung.

Seit Jahren engagiert sich Hans-Joachim Emmrich im Naturschutz.

Naturschützer Hans-Joachim Emmrich. Foto: Matthias Nerenz/mnn1 Foto: Matthias Nerenz/mnn1
Obwohl er sich selbst als „Zugereisten“ bezeichnet, hat er die Calauer Schweiz mit ihrer einzigartigen Natur und den vielen Quellen ins Herz geschlossen. An vielen Studien hat er bereits mitgearbeitet, gerade im Bezug zum Wasserhaushalt in diesem Quellgebiet. „Im Naturschutz kann jeder mitmachen und einen kleinen Beitrag leisten, unsere Heimat zu erhalten“, sagte der Wasser-Ingenieur.

Nachdem er in einem kurzen Abriss die Aktivitäten der Naturschützer und der Nabu aufgezeigt hat, kam Hans-Joachim Emmrich zum eigentlichen Anliegen: „Wir suchen Unterstützung bei den Messungen des Quellwassers in der Calauer Schweiz.“ Dort gibt es rund 150 Messstellen und Beobachtungspunkte, die seit etwa 15 Jahren ehrenamtlich betreut werden.

Die Messdaten fließen in wissenschaftliche Studien zum Wasserhaushalt der Calauer Schweiz ein. „Einige ehrenamtliche Helfer sind nicht mehr aktiv, teils aus Altersgründen oder weil sie verzogen sind. Daher werben wir jedes Jahr um neue Unterstützung“, so Emmrich. Die Helfer beobachten die Wassersituation, führen Messungen durch und dokumentieren diese.

Interessierte können sich jederzeit bei ihm unter der Telefonnummer 035434 12829 melden. „Ich bin über die Aktivitäten des Heimatverein Calau gut informiert, auch, dass sie sich vielseitig engagieren. Daher bin ich guter Dinge, für die Naturschutz-Belange bei den Heimatfreunden ein offenes Ohr zu finden.“

Spontan meldeten sich einige. „Wir hatten im Vorfeld schon das Thema angesprochen und so habe ich auch bereits vier Namen auf meinem Zettel, die sich hier engagieren wollen.“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins, Johannes Kamenz, der mit seiner Frau auch dieses Jahr eine Messstelle betreuen will.

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Erstellt am: 22. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 22. Februar 2012, 11:17 Uhr
Autor: Stephan Uhlig/stu1

Stephan Uhlig/stu1

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