30. November 1999, 00:00 Uhr

Biosphäre fordert Praxistest und lange Fristen vor Einsatz von E-Motoren im Spreewald

Lübbenau Deutlich längere Fristen bis zur Einführung von Elektromotoren im Spreewald – dafür hat sich das Kuratorium des Biosphärenreservates ausgesprochen. Zunächst müsse die Praxistauglichkeit verschiedener Modelle nachgewiesen werden.

Im vergangene Jahr waren diverse versuche gescheitert – an mangelhafter Technik sowie an Witterungsunbilden wie Hochwasser und Strömung.

Erst danach könne der Einsatz der saubereren Motore anstelle von Benzinern verfügt werden. Das Kuratorium hat daher eine Handlungsempfehlung verabschiedet, die jetzt dem Umweltministerium in Potsdam zugeleitet wird. Darin heißt es, dass die Biosphärenverwaltung ab dem kommenden Jahr weitere Untersuchungen initiiert, die die Eignung von Elektromotoren an Spreewaldkähnen belegen. Dafür sind fünf Jahre Zeit. „Wird bei den Untersuchungen festgestellt, dass Elektroantriebe geeignet und marktüblich sind, sind diese von diesem Zeitpunkt an ausschließlich zu verwenden“, heißt es in der Empfehlung der Biosphäre, die vom Ministerium in einen entsprechenden Erlass aufgenommen werden soll. jg
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Erstellt am: 30. November 1999, 00:00 Uhr
Geändert am: 29. März 2011, 13:18 Uhr
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