Aus der Zerkwitzer und Kleedener Geschichte
Zerkwitz taucht nachweisbar im Jahr 1315 als „Cyrkewicz“ in den Annalen der Geschichte auf. Es bedeutet „Ansiedlung mit einer Kirche“ oder in Kurzform „Kirchendorf“.
Noch heute prägt die Kirche, oberhalb einer Moränenplatte, das Antlitz des Lübbenauer Ortsteiles. Die Grundsteinlegung für den heutigen Kirchenbau erfolgte 1770. Bekannt ist die Kirche für ihre flache Putzdecke, das schablonierte Holzwerk, die Glasbilder im Chor und die Orgel. Bemerkenswert ist auch der Taufstein mit der zinnernen Taufschüssel aus dem Jahr 1650. In den Jahren 1905/06 wurde der quadratische Turm angebaut. Anfang der 1990er Jahre wurde die Kirche umfassend saniert.
Am Mühlberg steht die ehemalige Holländerwindmühle. Sie wurde 1928 bei einem Sturm stark beschädigt und später umgebaut. Bis 1976 stellte die LPG dort Mischfutter her.
Die Zerkwitzer Landwirte traten 1960 der LPG Groß Beuchow bei. In Zerkwitz entstand eine Vermarktungshalle, in der überwiegend Gemüse verarbeitet wurde. Ein Kartoffelschälbetrieb wurde 1976 in Betrieb genommen.
Kleeden wurde im Jahr 1928 ein Ortsteil von Zerkwitz.
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