05. Februar 2010, 00:00 Uhr

Visionär und Aufklärer

Karlheinz Nowotny dokumentiert den Bergbau-Wandel und hilft Menschen beim Umgang mit Diabetes

Neusorgefeld Tausende sind es, die sich Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat ehrenamtlich betätigen, anderen Menschen im Alltag oder in Notsituationen helfen. Diese Frauen und Männer sowie Jugendlichen will die RUNDSCHAU in den kommenden Monaten würdigen. Wir suchen mit Ihrer Hilfe, liebe Leser, die jeweiligen Menschen des Monats, um im Januar 2011 den Menschen des Jahres küren zu können – in einer Leserwahl.

Karlheinz Nowotny als Visionär: Er steht an der Kante des Tagebaurestlochs 13. Der Neusorgefelder zeigt auf den Stiebsdorfer See bei Bergen sowie den Uferbereich, der aus Sicherheitsgründen neu gestaltet wird. Foto: Andreas Staindl
Jeden Monat stellen wir drei Spreewälder vor, die uneigennützig für andere da sind, die es verdient haben, öffentlich gewürdigt zu werden. Heute: Karlheinz Nowotny aus Neusorgefeld (Dahme-Spreewald).

Er hält eine Einladungskarte in der Hand. Die Vorderseite ist bedruckt mit einem Foto, das ihn mitten im Sommer am Rand des Stiebsdorfer Sees zeigt. Dort, wo sein zweites Zuhause ist, dessen Wandel er seit Jahren ehrenamtlich und mit Visionen dokumentiert: in der Bergbaufolgelandschaft bei Luckau. Karlheinz Nowotny bereitet seinen 80. Geburtstag Anfang März vor. Einladen wird er auch Bekannte und Freunde, die wie er mit Diabetes leben. Nowotny leitet seit Jahren eine Selbsthilfegruppe und bemüht sich um Aufklärung rund um die Volkskrankheit.

Neusorgefeld, das kleine Heideblick-Dorf, liegt abseits der Hauptstraßen. Trotzdem sagt Rentner Nowotny: „Hier habe ich nicht eine Minute Langeweile.“ Er arbeitet gerade an einem neuen Film über den Wandel in der einst vom Tagebau geschundenen Region. Es wird der achte sein.
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Erstellt am: 05. Februar 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 05. Februar 2010, 15:21 Uhr
Autor: Von Tilo Winkler

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