Verliebt in ein ganz altes Instrument
Während der Sturm «Emma» draußen um die Hausecken pfiff und Fensterläden zum Wackeln brachte, tauchte die Schlepziger Brauerei am Samstagabend während des ersten deutsch-polnischen Dudelsacktreffens in einen Orkan der hohen Töne ein. Dort war zu einem «Oidche Ghàidhlig» – einem Gälischen Abend – im Rahmen der Konzertreihe «Jazz und Buffet» der Privatbrauerei eingeladen worden. Die „Dresden Pipes&Drums“, die mecklenburgischen „Pipes&Drums of Clan MacLanborough“ und die polnischen „Zbaszyniacy“ schickten ihre Sammelrufe bis in die letzten Ecken des Gebäudes.
Gefunden durch Mundpropaganda
„Ich bin vor acht Jahren nach Dresden gekommen, hatte schon vorher Pipes gespielt“, berichtete Pipe-Major Ulrich Frey von den Anfängen seiner „Pipes &Drums“. „Und da es dort vorher keine Band gab, haben sich irgendwann durch Mundpropaganda und das Internet die ersten drei Dudelsackspieler gefunden. Mittlerweile sind wir 20, aber darunter auch Anfänger, die sich noch keine Auftritte zutrauen.“
Er selbst sei durch Zufall in eine Dudelsack-Übungsstunde geraten und nach einer halben Stunde infiziert gewesen.
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Erstellt am: 03. März 2008, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. März 2008, 01:34 Uhr
Autor: Von Jens Golombek

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