Unterspreewälder lehnen neuen Windpark bei Waldow ab
Amtsausschuss stimmt für „maßvolle Eweiterung“
Waldow
Der Entwurf des Plans Windkraftnutzung der Region Lausitz-Spreewald hat die Unterspreewälder „kalt erwischt“, wie Amtsdirektor Jens-Hermann Kleine (CDU) sagte: „Wir hatten die neu ausgewiesene Fläche östlich der Autobahn nicht im Visier.“ Der Regionalplanentwurf sieht jedoch die „Spiegelung“ des Windparks Waldow auf der anderen Autobahnseite in Richtung Schönwalde vor.
Gegen die „Spiegelung“ des Windparks bei Waldow auf der anderen Seite der Autobahn bei Schönwalde haben sich die Mitglieder des Amtsausschusses Unterspreewald ausgesprochen. Archivfoto: A. Staindl
„Das wäre das Lausitzer Mammut-Windkraftgebiet“
Gerd Schmidt-Eichstaedt und Bernhard Weyrauch vom Berliner Planungsbüro „Plan & Recht“ haben den Entwurf während der kürzlichen Ausschusssitzung des Amtes Unterspreewald vorgestellt. Ziel ist es laut Verwaltungschef, gemeinsam mit den Gemeinden des Amtes, eine Stellungnahme zum Entwurf des Teilregionalplans zu erarbeiten. Der Amtsausschuss lehnt die Fläche östlich der Autobahn ab. „Wir wollten den bestehenden Windpark Waldow optimieren und um maximal zwei Windkraftanlagen erweitern, auf keinen Fall aber eine größere Fläche ausweisen “, so Schönwalds Bürgermeister Roland Gefreiter. „Wenn die zusätzliche Eignungsfläche östlich der Autobahn doch festgelegt wird, bekommen wir große Probleme mit unseren Einwohnern.“
Das sah Berstelands Bürgermeister Manfred Mietusch (CDU) genauso: „Wir sind dem Willen unserer Bürger verpflichtet.
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