19. November 2009, 00:00 Uhr

Spreewälder Kritik am neuen Windkraftplan

Landkreis Dahme-Spreewald gibt Stellungnahme zum Entwurf des Teilregionalplanes ab

Dahme-Spreewald Der Landkreis Dahme-Spreewald hat zum Entwurf des neuen Teilregionalplanes Windkraftnutzung der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald eine ausführliche Stellungnahme abgeben. Darin findet sich zu zehn der zwölf geplanten Eignungsgebiete im Landkreis deutliche Kritik, die in die weitere Planung einfließen soll.

Licht und Schatten sieht der Spreewald in den Windkraftplänen.
Zunächst begrüßt die Kreisverwaltung die Konzentration der Eignungsgebiete von bislang 17 auf zwölf im Landkreis Dahme-Spreewald. Einschränkend wird in der Stellungnahme aber gefordert, dass für die Standorte eine Höchstzahl an Anlagen festgeschrieben werden sollte, um ein Überfrachten von Landschaften mit Windrädern – wie es sie beispielsweise bereits im Raum Luckau/Dahme gebe – zu vermeiden. Zudem wird gefordert, dass außerhalb der Eignungsgebiete keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. Das müsse in dem Plan entsprechend formuliert werden. In diesem Zusammenhang verlangt die Kreisverwaltung einen Mindestabstand von fünf Kilometern zwischen den Eignungsgebieten, „zum Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft sowie zum Schutz des Landschaftsbildes“. Darüber hinaus sollten Naturschutzgebiete als Tabuzonen für Windkrafträder eingestuft werden und nicht wie im vorliegenden Entwurf formuliert mit einer Pufferzone von 500 Metern ausgestattet werden dürfen.
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Erstellt am: 19. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 19. November 2009, 10:55 Uhr
Autor: Von Peggy Kompalla

Von Peggy Kompalla

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