19. November 2009, 00:00 Uhr

Selbstständiges Leben so lange wie möglich

RUNDSCHAU-Serie Teil V: Wohnen im Alter

Lübben Selbstständig leben, so lange wie möglich – das ist die Idealvorstellung vieler Menschen von ihrem Alter. Mit der Servicewohnanlage im Zentrum von Lübben kommt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) diesem Traum entgegen – auch für einige Demenzkranke.

Menschen mit Demenzerkrankung leben in der Anlage zwar nur wenige. „Wir hatten aber eine Dame, die wir sehr lange hierbehalten konnten“, sagt Schwester Constanze vom ASB. Jetzt lebe diese im neuen, speziell für die Bedürfnisse von Demenzkranken zugeschnittenen Anbau der K&S-Seniorenresidenz nahe des Lübbener Bahnhofs.

Dass die Frau so lange in ihren gewohnten vier Wänden der Anlage bleiben konnte, lag an dem engmaschigen und umfangreichen Netz aus pflegerischer Versorgung von Schwestern einerseits und ehrenamtlichen Aktivitäten andererseits. Ein Helferkreis speziell für Demenzkranke habe die Frau dreimal pro Woche besucht, sei mit ihr spazieren gegangen oder Eis essen – „die Dame isst sehr gerne Eis“, so Constanze Noack. Dann habe sie aber einen weiteren Demenzschub erlitten und sei deshalb zur weiteren Betreuung in die spezielle Anlage der K&S-Seniorenresidenz gegangen.  Jetzt gebe es noch zwei Bewohner, die im Anfangsstadium demenzerkrankt seien, so Constanze Noack.

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Erstellt am: 19. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 19. November 2009, 11:32 Uhr
Autor: Von Ingvil Schirling

Von Ingvil Schirling

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