Ressen-Zaue
Radwege sollen Ressen-Zaue attraktiver machen. Dieser Wunsch wurde während des RUNDSCHAU-Stammtischs am Donnerstagabend in Zaue deutlich.
Hans Rothe (r.) kritisierte beim RUNDSCHAU-Stammtisch in Zaue, dass es nicht genügend Radwege rund um den Schwielochsee gibt.
„Wir haben keine vernünftigen Radwege“, beklagte Hans Rothe. „Unsere Gäste würden gern um den Schwielochsee radeln, können es aber nicht.“ Dem Einwohner zufolge habe die Gemeinde die Entwicklung verschlafen: „Wir leben hier wie auf dem Mond.“ Hans Rothe wünschte sich, „dass wir mehr mit dem Pfund ,Schwielochsee' wuchern. Der Tourismus in Zaue hat bessere Zeiten erlebt.“ Kein Radweg zur SchuleFehlende Radwege sind laut Bürgermeister Wolfgang Gliese nicht nur nachteilig für den Tourismus, sondern auch ein Problem für die eigene Bevölkerung: „Es gibt beispielsweise keinen einzigen Radweg zur Ganztagsschule in Go yatz, obwohl wir bis auf Brandenburger Landesebene gekämpft haben.“ Auch Heiko Jahn sagte, dass der Landkreis Dahme-Spreewald mit dem Aufbau eines Radwegenetzes zu spät begonnen habe.
„Nachbarkreise“, kritisierte der Geschäftsführer der Tourismus-Entwicklungsgesellschaft (TEG) Lieberose/Oberspreewald, „haben nach der Wende Radwege für Euro-Beträge in zweistelliger Millionenhöhe gebaut und dafür reichlich Fördermittel erhalten. Jetzt ist dieser Zug abgefahren.“ Derzeit würden Radwege lediglich an Bundesstraßen zu 100 Prozent vom Bund finanziert. Gemeinde baut selbstWolfgang Gliese zufolge kofinanziert der Landkreis Dahme-Spreewald einige Radwege, für die es eine Prioritätenliste gibt. Die Gemeinde beginne nun, Radwege rund um den Schwielochsee zu bauen. Die Trasse aus Richtung Goyatz soll ab der Brücke bei Ressen bis nach Zaue verlängert werden. Der Kauf der benötigten Flächen sei abgeschlossen. „Wir können den Weg noch in diesem Jahr bis an die Seekante führen“, kündigte Wolfgang Gliese an.
Für den Bau weiterer Verbindungen für Radler sollen alternative Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung geprüft werden. „Es bewegt sich etwas in Sachen Radwege“, sagte das Gemeindeoberhaupt. as
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Erstellt am: 13. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 13. März 2010, 01:37 Uhr
Autor: as
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