28. Oktober 2009, 00:00 Uhr
Radensdorfer sollen nicht noch mehr Windräder bekommen
Stadtverordnete positionieren sich zur Windkraftnutzung
Lübben
Die Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald sieht für Lübben gegenüber ihrem ursprünglichen Plan jetzt eine Vergrößerung der Flächen für Windkraftnutzung vor. Das will sich die Stadt nicht widerspruchslos gefallen lassen.
Auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 29. Oktober, steht die Entscheidung über die Stellungnahme der Stadt zum neuen Entwurf des Teilregionalplans Windkraftnutzung. In dieser heißt es, dass auf das Vorhaben, den Windpark Briesensee in Richtung Lübben auszuweiten, verzichtet werden sollte.
31 Hektar des Lübbener Stadtgebietes nördlich von Radensdorf wären betroffen. Die Radensdorfer seien bereits durch den bestehenden Windpark „massiv“ betroffen – durch den geringen Abstand zwischen Windrädern und Siedlung sowie die gebietsweise Überschreitung der zulässigen Schallbelastung in der Nacht, heißt es in dem Schreiben. Daher würden die Einwohner eine Erweiterung des Parks ablehnen.
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