Mit Bildern Energie transportieren im Lübbener Rathaus
Denkanstöße in der neuen Ausstellung im Lübbener Rathaus
Lübben „Exergonische Malerei“ zeigt der Maler und Designer Helmut Wenzel aus Zeesen jetzt im Lübbener Rathaus. Die Exposition mit 28 ausgewählten Werken, die in den vergangenen zehn Jahren entstanden, ist in dieser Woche eröffnet worden.
Seine Arbeiten seien in sich geschlossene und autonome Organismen, so der Künstler selbst. Zu Beginn folge er seiner Intuition, Gedanken und Gefühlen. Die weiße Leinwand liege oft in der Waagerechten, damit er sie aus allen Blickwinkeln betrachten und gestalten könne. So entstünden spontan Strukturen, Formen, Farb- und Raumbeziehungen. Ab einem bestimmten Moment im Malprozess greife er steuernd ein, um einen neuen und unverwechselbaren Bildorganismus zu gestalten. Dieser Punkt sei erreicht, wenn das Bild auf die Staffelei gestellt werde. „Es kommt damit von der Waagerechten in die Senkrechte.“ Der Ausgang bleibe bis zum Schluss offen. Das erhalte die Spannung und Neugier während des gesamten Malaktes, sagt der Maler und Designer. Abgeschlossen sei der Prozess erst, wenn er sicher sei, dass der Organismus funktioniere. „Ein gutes Bild muss auch auf dem Kopf stehend wirken und ebenso, wenn es in einem Spiegel betrachtet wird“, formuliert Helmut Wenzel seinen künstlerischen Anspruch. Bis zum 16. April sind die Werke des Zeesener Malers im Lübbener Rathaus zu sehen.
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Erstellt am: 12. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 12. März 2010, 11:00 Uhr
Autor: Von Birgit Keilbach

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